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Altgriechisch Wörterbuch - Forum
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Platon über Atlantis #5
(290 Aufrufe)
Γραικύλος schrieb am 20.10.2023 um 15:21 Uhr (
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)
Fortsetzung Platon, Kritias 108e; 113b-121c:
Zu beiden Seiten dieser Rennbahn befanden sich Leibwächterunterkünfte für die Masse der Leibwächter; für die zuverlässigeren aber war auf dem kleineren und der Burg näher gelegenen Ring die Wache eingerichtet; denjenigen aber, die sich durch ihre Treue vor allen auszeichneten, waren innerhalb der Burg rings um die Könige selbst Wohnungen gegeben worden. Die Schiffswerften waren mit Triëren und allem Zubehör, was zu Triëren gehört, angefüllt, alles aber war vollkommen ausgerüstet.
So nun war die Umgebung der Könige ausgestattet. Hatte man aber die Häfen, deren drei waren, in Richtung nach außen überschritten, dann lief, vom Meere ausgehend, eine Mauer rings herum, überall fünfzig Stadien vom größten Ring und Hafen entfernt, und vereinigte sich wieder an der Kanalmündung am Meer. Dies alles nahmen zahlreiche und dichtgedrängte Wohnungen ein; die Seezufahrt und der größte Hafen aber waren mit Schiffen und Handelsleuten überfüllt, welche aus aller Welt kamen und Geschrei, Gewirr aller Art und Krach auf Grund ihrer Menge bei Tag und Nacht verursachten.
Über die Stadt nun und die Umgebung des alten Wohnsitzes (von Kleito und Poseidon) ward jetzt annähernd alles berichtet, wie es damals erzählt wurde. Wie aber die Natur des übrigen Landes beschaffen war und die Form seiner Ordnung, das zu berichten muß jetzt versucht werden.
Erstens also war der Erzählung nach die ganze Gegend sehr hochgelegen und zum Meer steil abfallend, die Umgebung der Stadt dagegen durchgängig eine Ebene, die jene umgab, ihrerseits aber von Bergen umgeben wurde, die sich bis zum Meer hinzogen. Sie war glatt und flach und als Ganzes ein längliches Rechteck, nach der einen Seite dreitausend Stadien lang, in der Mitte aber vom Meer aus nach oben zweitausend breit. Die Gegend der ganzen Insel lag zum Südwind gewandt, abgewandt von den Sternbildern der Bären, geschützt vorm Nordwind. Von den sie umgebenden Bergen wurde damals gerühmt, daß sie an Zahl, Größe und Schönheit alle jetzt vorhandenen übertroffen hätten.
Sie hatten viele reiche Ortschaften in ihrem Bereich, sowie viele Flüsse, Seen und Wiesen zu ausreichendem Futter für alle zahmen und wilden Geschöpfe, desgleichen Wald, der nach Reichtum und Baumarten abwechslungsreich war und für alle Arbeiten insgesamt und für jede speziell vollkommen ausreichend.
Folgendermaßen nun war die Ebene durch den Einfluß der Natur und die Arbeit vieler Könige in langer Zeit hergerichtet worden. Sie bildete ein größtenteils rechtwinkliges und längliches Viereck; was aber daran fehlte, hatten sie durch einen ringsherum ausgehobenen Graben ins Lot gebracht. Was aber seine Tiefe, Breite und Länge angeht, so ist der Bericht zwar unglaubhaft, daß sie als ein Werk von Menschenhand neben all den anderen Arbeiten so groß sei, dennoch muß berichtet werden, was wir hörten. Er war in einer Tiefe von einem Plethron gegraben worden und in einer Breite von allerwärts einem Stadion und, da er um die ganze Ebene herum ausgehoben war, in einer Länge von zehntausend Stadien. Indem er die von den Bergen herabkommenden Flüsse aufnahm, um die Ebene einen geschlossenen Ring bildete und die Stadt von beiden Seiten her erreichte, ließ er sie hier zum Meer abfließen. Von seinem weiter oben landeinwärts gelegenen Teil waren etwa hundert Fuß breite gerade Kanäle durch die Ebene geschnitten worden und mündeten wieder in den Graben an der Meerseite; deren einer war von dem anderen hundert Stadien entfernt. Auf diesem Wege schafften sie das Holz aus den Bergen in die Stadt herunter, und die anderen Erzeugnisse der Jahreszeiten brachten sie auf Schiffen herunter, indem sie Querverbindungen von einem Kanal zum anderen sowie nach der Stadt zogen.
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