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Altgriechisch Wörterbuch - Forum
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Platon über Atlantis #4
(306 Aufrufe)
Γραικύλος schrieb am 19.10.2023 um 14:28 Uhr (
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)
Fortsetzung Platon, Kritias 108e; 113b-121c:
Der Königspalast innerhalb der Burg war folgendermaßen angelegt. In der Mitte hier war ein geweihtes Heiligtum der Kleito und des Poseidon als unbetretbar ausgespart worden und mit einer goldenen Ringmauer umgeben, und zwar der Ort, wo sie am Anfang das Geschlecht der zehn Königssöhne gezeugt und hervorgebracht hatten.
Dahin brachten sie jährlich aus allen zehn Landlosen jedem von jenen Prinzen die Früchte der Jahreszeit als Opfer. Von Poseidon selbst gab es einen Tempel, er war ein Stadion lang, drei Plethren breit und außerdem noch von einer Höhe, die dazu zu passen schien; er besaß aber ein irgendwie barbarisches Aussehen. Von außen hatten sie den ganzen Tempel mit Silber überzogen außer den Akroteren (1); die Akrotere aber mit Gold. Was aber das Innere betrifft, so machten sie die elfenbeinerne Decke ganz bunt anzuschauen von Gold, Silber und Bergerz. Allesübrige von den Wänden, Säulen und vom Fußboden bedeckten sie mit Bergerz. Innen stellten sie goldene Standbilder auf: den Gott als auf einem Wagen stehenden Lenker von sechs geflügelten Rossen; er selbst berührte auf Grund seiner Größe mit dem Haupte die Decke; um ihn im Kreis auf Delphinen hundert Nereiden – denn soviel, glaubte man damals, gäbe es von ihnen. –
Auch viele andere Standbilder befanden sich als Weihgaben von Privatleuten darinnen. Außen aber um den Tempel standen Bilder aus Gold von all den Frauen und den Männern selbst, die jeweils zu Kreis der zehn Könige gehört hatten, sowie viele andere große Weihgeschenke der Könige und von Privatleuten aus der Stadt selbst und all den Ländern außerhalb, über die sie herrschten. Auch der Altar entsprach seiner Größe und Ausführung nach dieser Ausstattung; ebenso paßte der Königspalast ganz entsprechend zur Größe der Herrschaft, und er paßte zur Ausschmückung der Heiligtümer.
Die Quellen nun, die mit dem kalten und warmen Wasser, welche eine reiche Menge an Wasser hatten, wobei jedes von beiden nach Wohlgeschmack und Güte seiner Wasser für den Gebrauch wunderbar geeignet war, die nutzten sie und legten rings um sie Bauten und Pflanzungen an, die zu den Wassern paßten, und sie schufen rings um sie Wasserbassins, die teils unter freiem Himmel lagen, teils überdachte Winterbassins für die warmen Bäder waren, und zwar getrennt für die Könige und für die Privatleute, andere ferner für die Frauen, weitere für Pferde und die übrigen Zugtiere, indem sie allen die ihnen jeweils zukommende Ausstattung gaben. Das abfließende Wasser aber leiteten sie zum Haine des Poseidon, zu mannigfaltigen Bäumen, die auf Grund der Trefflichkeit des Bodens überirdische Schönheit und Höhe besaßen; und sie leiteten es zu einem anderen Teil über an den Brücken hinlaufende Kanäle zu den außen gelegenen Ringen.
Hier waren nun viele Heiligtümer vieler Götter, viele Gärten und viele Sportanlagen, teils für Menschen, teils, davon getrennt, für Pferde auf jeder der beiden Ring-Inseln eingerichtet. Überdies hatten sie in der Mitte der größeren von den Inseln eine abgegrenzte Rennbahn, deren Breite ein Stadion betrug und deren Länge um die ganze Kreisbahn der Insel für den Wettkampf der Rosse freigehalten war.
(1) Dachbekrönungen über den Ecken und der Giebelspitze des Tempels
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