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Platon über Atlantis #2
(309 Aufrufe)
Γραικύλος schrieb am 17.10.2023 um 13:47 Uhr (
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)
Fortsetzung Platon, Kritias 108e; 113b-121c:
An männlichen Kindern erzeugte er fünf Zwillingspaare und zog sie auf; er teilte die ganze Insel Atlantis in zehn Teile und gab dem Erstgeborenen von dem ältesten Paare den mütterlichen Wohnsitz und den diesen rings umgebenden Anteil, der der größte und vorzüglichste war, und er setzte ihn zum König über die übrigen Brüder ein, die übrigen aber zu Herrschern. Jedem von ihnen gab er eine Herrschaft über viele Menschen und ein Gebiet weiten Landes.
Allen gab er Namen, dem Ältesten und Könige aber denjenigen, nach welchem auch die ganze Insel und das Meer seine Benennung erhielt, welches das Atlantische hieß, weil damals der erste König den Namen Atlas führte. Dessen später geborenem Zwillingsbruder, dem der Anteil des äußersten Inselbezirkes von den Säulen des Herakles bis zum heutigen Gadeirischen Gebiet zugefallen war, welches nach jenem Ort (Gadeira) benannt wird, gab er einen Namen, der auf Griechisch Eumelos bedeutet, in der Landessprache aber Gadeiros hieß, ein Name, der wohl diesem Land den Beinamen gegeben haben dürfte. Von dem zweitgeborenen Paar nannte er den einen Ampheres, den anderen Eumaion; bei dem dritten Paar gab er dem früher Geborenen den Namen Mneseus, dem nach diesem Gebore-nen den Namen Autochthon; von dem vierten Paar nannte er den früheren Elasippos, Mestor den späteren. Bei dem fünften Paar wurde dem vorher Geborenen Azaes als Name gegeben, dem Späteren Diaprepes.
Diese alle nun selbst sowie deren Nachkommen wohnten hier über viele Geschlechter und übten zudem noch, wie schon früher gesagt wurde, ihre Herrschaft über die innerhalb der Säulen des Herakles hier Wohnenden bis nach Ägypten und Tyrrhenien hin aus. Von Atlas nun entstammt ein zahlreiches und angesehenes Geschlecht, und indem der Älteste als König jeweils dem Ältesten seiner Nachkommen die Königswürde übergab, erhielten sie sich diese über viele Geschlechter; dabei besaßen sie einen Reichtum von so gewaltigem Ausmaß, wie er weder je vorher in irgendwelchen Königshäusern sich fand, noch jemals später sich leicht finden kann.
Und es war bei ihnen für alles gesorgt, wofür in der Stadt und auf dem übrigen Land zu sorgen not tat. Denn vieles floß ihnen auf Grund ihrer Herrschaft von außen her zu; das meiste aber liefert die Insel selbst für den Lebenszuschnitt, zunächst all das, was mit Hilfe des Bergbaues an Festem und Schmelzbarem gefördert wird, sowie die jetzt nur noch dem Namen nach bekannte Art – damals dagegen war die an vielen Stellen der Insel aus der Erde gegrabene Gattung des Bergerzes [ὀρείχαλκος, Messing/Goldkupfererz] mehr als ein Name, neben dem Gold am höchsten geschätzt bei den damaligen Menschen -, und indem sie all das, was der Wald für die Arbeiten der Zimmerleute liefert, in reicher Fülle hervorbrachte und auch im Tierreich genügend zahme und wilde Tiere ernährte.
Und so gab es denn auf ihr auch das Geschlecht der Elefanten sehr zahlreich. Futter nämlich gab es für alle übrigen Tiere, die in den Sümpfen, Teichen und Flüssen und in Bergen und Ebenen ihre Nahrung suchen, insgesamt reichlich und genau so auch für dieses von Natur größte und gefräßigste Tier. Was ferner die Erde an Wohlgerüchen jetzt irgendwo nährt von Wurzeln oder von Kräutern oder Hölzern oder von hervorquellenden Säften teils von Blumen und Früchten, das trug sie und ernährte es gut. Ferner die veredelte Frucht, und zwar die trockene, die zu unserer Ernährung dient[,] und all die, die wir zum Vergnügen des Essens zusätzlich verwenden – ihre Arten nennen wir alle zusammen Hülsenfrüchte – und die, welche baumartig ist und Getränke, Speisen und Salböle trägt, und dann diejenige, welche zu Scherz und Freue da ist, die schlecht zu lagernde Frucht der Obstbäume, und all das, was wir als Linderungsmittel bei Überfüllung an beliebten Nachspeisen dem Ermatteten vorsetzen – dies alles brachte die damals noch unter der Sonne weilende gottbegnadete Insel schön, wunderbar und in unendlicher Menge hervor.
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