Γραικύλος schrieb am 08.10.2023 um 12:35 Uhr (Zitieren)
Ovid, Metamorphosen XI, 751-795:
(Publius Ovidius Naso: Metamorphosen. Herausgegeben und übersetzt von Erich Rösch. München 21968, S. 433-435)
Re: Der ewige Suizidversuch des Aesacus
Johannes schrieb am 08.10.2023 um 14:24 Uhr (Zitieren)
Für die, die ihn nicht kennen:
Aisakos (altgriechisch Αἴσακος Aísakos) ist in der griechischen Mythologie der Sohn des trojanischen Königs Priamos und der Nymphe Alexirrhoë, der Tochter des Flussgottes Granikos- oder der Arisbe, einer Tochter des Sehers Merops Perkosios.
Im Falle letzterer Abstammung lernte er die Kunst der Traumdeutung von seinem Großvater – erwähnt wird er hier allerdings v. a. aufgrund seiner Liebe zur Nymphe Hesperia: Als er einmal sah, wie diese ihre Haare am Kebren wusch, verliebte er sich „unsterblich“ in sie – oder versuchte auch nur, ihr nachzustellen. Sie floh und wurde auf ihrer Flucht von einer Schlange gebissen. Als sie starb, versuchte sich Aisakos mehrfach umzubringen, indem er von einer Klippe ins Meer sprang. Die Gemahlin des Okeanos, die Titanin Tethys erbarmte sich schließlich seiner und verwandelte ihn in einen Tauchvogel.
Ein Urahn von Sigmund Freud ??
(Traumdeutung, Die Erstausgabe erschien am 4. November 1899 und wurde auf das Jahr 1900 vordatiert)
Warum wohl vordatiert? Wegen des schönen Jahrezahl?