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Altgriechisch Wörterbuch - Forum
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Die Geschichte der Semiramis #12
(277 Aufrufe)
Γραικύλος schrieb am 29.09.2023 um 13:29 Uhr (
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)
Fortsetzung Diodorus Siculus II 4-11; 13 f.; 16-21:
Lange freilich blieb diese List nicht verborgen. Als man nämlich im Lager von Semiramis einige Soldaten bei nächtlichem Wachvergehen ertappt hatte, liefen diese aus Furcht vor der nachfolgenden Bestrafung zu den Feinden über und erzählten den Betrug mit den Elefanten. Da faßte der König wieder Mut, und erzählte seinen Truppen, wie es sich mit diesen Trugbildern verhalte. Er vollführte eine Kehrtwendung und stellte sein Heer gegen die Assyrer zur Schlacht auf.
19. Entsprechend handelte Semiramis. Als beide Heere einander näher kamen, schickte Stratobates, der Inderkönig, Reiterei und Streitwagen aus, weit vor dem Zug des übrigen Heeres.
Die Königin aber konnte diesen Vorstoß der Reiterei wirkungsvoll abfangen, sie hatte nämlich die Elefantenattrappen vor der eigenen Front in gleichen Zwischenräumen aufgestellt, und dies brachte die Pferde der Inder zum Scheuen.
Denn obzwar diese Attrappen von weitem aussahen wie echte Tiere und zuerst indische Pferde, dieses Anblicks gewohnt, mutig heranjagten, schlug ihnen bei Näherkommen doch ein Geruch entgegen, der ihnen unbekannt war. Und da von der Nähe aus sich auch alles anders ausnahm als gewohnt, wurden sie völlig verwirrt. So fielen denn von den Indern die einen zu Boden, die anderen, deren Pferde den Zügeln nicht mehr gehorchten, sprengten auf ihnen geradewegs in die Feinde hinein.
Semiramis indes kämpfte, von ausgewählten Leuten umgeben, nutzte ihre Vorteile klug aus und jagte die Inder in die Flucht. Aber obwohl diese zur Hauptlinie zurückflohen, ließ sich König Stratobates nicht erschüttern, sondern gab nun dem Fußvolk das Zeichen zum Angriff. Vor diesem her liefen die Elefanten, er selbst hatte seinen Platz auf dem rechten Flügel und kämpfte auf dem besten der Tiere, das er mit furchtbarer Gewalt gegen die Königin trieb; diese nämlich stand ihm gegenüber.
Da aber die anderen Elefanten in gleicher Weise vorgingen, vermochte die Front der Semiramis dem Angriff nur kurze Zeit standzuhalten; diese Tiere nämlich, von ungeheuerer Kraft und im Vertrauen auf die eigene Stärke, stampften zu Boden, was sich ihnen in den Weg stellte.
Und so begann eine vielfältige Metzelei; die einen gerieten unter die Füße der Tiere, die anderen wurden von ihren Zähnen aufgeschlitzt, einige wieder schleuderten die Elefanten mit ihren Rüsseln in die Luft. Schon häufte sich die Masse der Toten, denen, die dies sahen, jagte die Lebensgefahr Panik und Schrecken ein, und bald wagte keiner mehr, Widerstand zu leisten.
Da aber, als die allgemeine Flucht begann, drängte der indische König mit aller Energie zu Semiramis hin, er verwundete sie zuerst durch einen Bogenschuß am Arm, sodann durch einen Speerwurf am Rücken; diese freilich konnte, nicht ernsthaft verletzt, im Galopp davoneilen, denn der sie verfolgende Elefant war an Geschwindigkeit ihrem Pferde weit unterlegen.
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