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Altgriechisch Wörterbuch - Forum
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Familienstrukturen in der Jungsteinzeit
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Γραικύλος schrieb am 24.09.2023 um 14:52 Uhr (
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Im 6. Jahrtausend v. Chr. erreichten die ersten Bauern Westeuropa. Wie lebten diese Menschen, und wie sahen ihre Familien aus? Einen Einblick darein haben nun Gen- und Iso-topenanalysen geliefert. Aus den Überresten von mehreren dutzend Toten, die zwischen 4850 und 4500 v. Chr. auf dem Gräberfeld Gurgy „Les Noisats“ in Mittelfrankreich bestattet wurden, hat eine Forschungsgruppe zwei Familienstammbäume rekonstruiert, die jeweils mehrere Generationen umfassen.
Wie das Team um Maité Rivollat von der Universität Gent und Wolfgang Haak vom MPI für evolutionäre Anthropologie in Leipzig berichtet, erbrachten die DNA- und Isotopenuntersuchungen zahlreiche neue Erkenntnisse. Demnach blieben die Männer jener steinzeitlichen Familien zeitlebens an ihrem Heimatort und heirateten dort, während die Frauen den Wohnort wechselten und sich anderen Familien anschlossen – offenbar ein gegenseitiger Frauentausch zwischen den damaligen Gemeinschaften.
Aus den Ergebnissen der Genanalysen puzzelten die Fachleute zwei Stammbäume zusammen. Einer davon, dem 20 Frauen und 44 Männer angehören, erstreckt sich über sieben Generationen. Der andere umfasst sieben Frauen und fünf Männer aus fünf Generationen.
Es zeigte sich, dass von keiner erwachsenen Mutter die Eltern auf dem Gräberfeld bestattet liegen. Darüber hinaus waren die beigesetzten Frauen nur selten mit anderen Angehörigen eines Stammbaums verwandt – und es lassen sich keine erwachsenen Töchter von ihnen auf dem Gräberfeld finden. Dies deutet nach Ansicht der Forscherinnen und Forscher darauf hin, dass die damaligen Frauen zwecks Familiengründung ihre jeweiligen Geburtsorte verließen, um zum Wohnsitz des männlichen Partners zu wandern.
Laut Genanalysen waren einige Frauen untereinander entfernt verwandt. Vermutlich stammten sie aus derselben auswärtigen Gemeinschaft, mit der die Familien von Gurgy möglicherweise eine Art Austauschbündnis pflegten. In Gurgy angekommen, scheinen die Frauen monogame Ehen eingegangen zu sein: Laut den Daten hatten weder sie noch die Männer verschiedene Partnerinnen beziehungsweise Partner. Unter den untersuchten Toten fanden sich zahlreiche Geschwister, aber keine Halbgeschwister.
Ob die sozialen Sitten von Gurgy ebenso in anderen neolithischen Gemeinschaften Westeuropas gepflegt wurden, ist unklar. Der Friedhof von Gurgy „Les Noisats“ wirkt, verglichen mit monumentalen Grabanlagen jener Zeit, deutlich schlichter gestaltet. Dort scheint eher die „einfache Bevölkerung“ bestattet worden zu sein.
(Spektrum der Wissenschaft 10.23, S. 10)
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