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Altgriechisch Wörterbuch - Forum
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Die Wildbeuterinnen
(362 Aufrufe)
Γραικύλος schrieb am 13.08.2023 um 18:03 Uhr (
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Bei Wildbeutern jagen auch die Frauen
Eine aktuelle Forschungsstudie nährt weitere Zweifel an der früheren Vorstellung, wonach in Jäger-und-Sammler-Gemeinschaften die Männer jagen und die Frauen sammeln. Laut den Ergebnissen nehmen in zirka 80 Prozent der untersuchten Wildbeutergruppen auch Frauen an der Jagd teil. Das berichtet eine Arbeitsgruppe um Cara Wall-Scheffler von der University of Washington in Seattle.
Wall-Scheffler und ihr Team haben Berichte und Beobachtungsdaten vorrangig aus den zurückliegenden vier Jahrzehnten untersucht. Dabei ging es um insgesamt 391 Jäger-und-Sammler-Gemeinschaften. In 63 Berichten sind Jagdpraktiken explizit beschrieben; 50 davon schildern eine Beteiligung von Frauen. Aus ihnen geht hervor, dass Jägerinnen oft flexibler waren als ihre männlichen Pendants, was die Wahl der Methoden und Waffen anbelangt. Sowohl die Jagd mit Hunden ist für sie dokumentiert als auch das Verhalten, beim Erlegen von Tieren die Kinder mitzunehmen. In manchen Gruppen gingen Männer und Frauen gemeinsam auf die Jagd, in anderen Gemeinschaften getrennt. Wenn sich überhaupt eine exklusiv männliche Domäne ausmachen lässt, dann ist es laut den Daten am ehesten das Phänomen, allein oder bei Nacht zu jagen.
Die untersuchten Wildbeutergruppen entstammten verschiedenen Kontinenten und Kulturen: 19 aus Nordamerika, 6 aus Südamerika, 12 aus Afrika, 15 aus Australien, 5 aus Asien und 6 aus Ozeanien. Nicht immer lagen Informationen dazu vor, ob die Frauen gezielt auf Beutezug gehen oder während ihrer Streifzüge eher günstige Gelegenheiten ausnutzen, die sich zufällig bieten. Für ersteres Verhalten fand das Team immerhin 36 Belege, für zweiteres lediglich 5. In Gemeinschaften, in denen Jagen die wichtigste Methode der Nahrungsbeschaffung darstellt, beteiligten sich Frauen durchweg aktiv daran. In jeder dritten der beschriebenen Gruppen erlegten sie dabei auch große Tiere.
Wall-Scheffle & Co weisen darauf hin, was ihre Erkenntnisse für das Interpretieren archäologischer Funde bedeuten. Werde Jagdausrüstung im Grab eines Mannes gefunden, dann werde der Tote für gewöhnlich als Jäger aufgefasst; fände sich solche Ausrüstung dagegen im Grab einer Frau, würde in der Regel nach alternativen Deutungen gesucht. Schon eine Studie aus dem Jahr 2020 war allerdings zu dem Ergebnis gekommen, dass Jagdwaffen in prähistorischen Frauengräbern auf dem amerikanischen Kontinent keine Seltenheit sind. Von 27 Ruhestätten, die Waffen für Großwildjagd enthielten und bei denen das Geschlecht der bestatteten Person bestimmbar war, ließen sich 11 einer Frau zuordnen.
(Spektrum der Wissenschaft 9.23, S. 10 f.)
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