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Altgriechisch Wörterbuch - Forum
Ehe und Mathematik (397 Aufrufe)
Γραικύλος schrieb am 07.07.2023 um 00:02 Uhr (Zitieren)
Plutarch, Quaestiones Romanae 2:
„Διὰ τί οὐ πλείονας οὐδ’ ἐλάττονας ἀλλὰ πέντε λαμπάδας ἅπτουσιν ἐν τοῖς γάμοις, ἃς κηρίωνας ὀνομάζουσιν; “
Warum zünden sie bei den Hochzeiten nie mehr und nie weniger als fünf Fackeln an, die man cerei nennt ?

Etwa, wie Varro (1) sagt, weil die Prätoren deren drei haben und die Ädilen mehr Fackeln führen, das Brautpaar aber sein Feuer an dem der Ädilen anzündet?

Oder weil man unter den verschiedenen Zahlen, die sie benutzen, die ungerade im allgemeinen als besser und vollkommener und auch angemessener für die Heirat angesehen wurde? Die gerade Zahl kann geteilt werden, und ihre Gleichheit bedeutet Streit und Gegensatz [καὶ τὸ ἴσον αὐτοῦ μάχιμόν ἐστι καὶ ἀντίπαλον], während die ungerade Zahl gar nicht geteilt werden kann, aber stets bei der Teilung etwas Gemeinsames zurückläßt. Unter den ungeraden Zahlen ist nun die Fünf die beste für die Hochzeit. Drei ist nämlich die erste ungerade Zahl und zwei die erste gerade; fünf ergibt sich aus ihrer Verbindung wie aus (der Verbindung) eines Mannes und einer Frau.

Oder benutzen sie die fünf Fackeln nicht vielmehr daher, weil das Licht das Zeichen der Geburt ist, und die Frau von Natur aus fähig ist, bis zu fünf Kindern zu gebären?

(Moralia 263 F – 264 A)

(1) M. Terentius Varro, römischer Gelehrter und Dichter (116-27 v.u.Z.)
 
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