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Altgriechisch Wörterbuch - Forum
Das Wesen und die Einteilung der Tiere #1 (348 Aufrufe)
Γραικύλος schrieb am 07.06.2023 um 13:45 Uhr (Zitieren)
Aristoteles, De partibus animalium:
[...] Vielleicht ist es nun am besten, das, was die Gattungen betrifft, gemeinsam zu sagen, wenn diese Gattungen von de Menschen richtig bestimmt sind und eine einheitliche gemeinsame Natur besitzen und Arten in ihnen vorhanden sind, die nicht zu weit voneinander entfernt sind, wie (die Gattung von) Vogel und Fisch, und ebenso auch[,] wenn eine Gruppe ohne Namen ist, aber in gleicher Weise wie die Gattung die in ihr enthaltenen Arten umfaßt. Was aber nicht von dieser Art ist, das ist einzeln zu behandeln wie der Mensch und wenn es etwas derartiges gibt.
Hauptsächlich sind die Gattungen durch die Formen der Teile und des ganzen Körpers in sich differenziert, wenn es immer Ähnlichkeiten gibt, wie es zum Beispiel bei der Gattung der Vögel im Verhältnis zu sich selbst der Fall ist und bei der Gattung der Fische und bei den Cephalopoden und den Schaltieren. Denn die Teile unterscheiden sich bei diesen Tieren nicht durch Analogieähnlichkeit, wie bei Mensch und Fisch sich der Knochen zur Gräte verhält, sondern mehr durch körperliche Eigenschaften, wie Größe, Kleinheit, Weichheit, Härte, Glätte, Rauheit und derartiges, überhaupt aber durch das „mehr und weniger“.
[...]

[644b]

Jetzt wollen wir gewissermaßen wieder von Anfang an reden, indem wir zuerst mit den ersten Dingen beginnen. Alle Lebewesen besitzen, wenn sie sich voll entwickelt haben, zwei Teile, die für sie die notwendigsten sind, einen Teil, mit dem sie die Nahrung aufnehmen, und einen anderen, mit dem sie die Ausscheidung abführen. Denn ohne Nahrung können sie weder existieren noch wachsen. Die Pflanzen dagegen – auch von ihnen behaupten wir, daß sie leben – haben (in ihrer Struktur) keinen Ort für die unbrauchbare Ausscheidung; denn sie nehmen aus der Erde die (bereits) gekochte Nahrung auf, und dafür werfen sie den Samen und die Früchte ab. Alle Lebewesen besitzen (noch) einen dritten Teil, der die Mitte von diesen beiden einnimmt, in dem sich das Prinzip des Lebens befindet.
Was nun die Struktur der Pflanzen betrifft, die ja ohne Ortsbewegung sind, so ist diese im Hinblick auf die inhomogenen Teile nicht variationsreich. Denn für die wenigen Funktionen besteht nur ein Bedarf von wenigen Organen. Deshalb muß man ihre Gestalt für sich untersuchen. Die Wesen aber, die zusätzlich zum Leben Wahrnehmung besitzen, haben eine vielfältigere Gestalt, und von diesen einige in höherem Maße als die anderen, und eine noch mannigfaltigere haben diejenigen Lebewesen, denen die Natur nicht nur am Leben, sondern auch am guten Leben einen Anteil gegeben hat. Dieser Art ist das Geschlecht der Menschen. [...]

[655b-656a]

 
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