Γραικύλος schrieb am 15.05.2023 um 14:22 Uhr (Zitieren)
Sir Thomas Browne (1605-1682), den man als den englischen Montaigne bezeichnen könnte, hat sich in seinem Werk "Pseudodoxia epidemica" (12) über den Mythos vom Phönix geäußert:
(1) Cyril: Catechesis XVIII 8, hier als Beweis für die Auferstehung
(2) Epiphanios von Salamis: Ancoratus
(3) V 23
(4) früher christlicher Theologe aus Karthago; das hier erwähnte Gedicht ist nicht nachweisbar.
(5) Die Auferstehung des Fleisches XIII: „Ich spreche von jenem Vogel des Orients, der berühmt ist dafür, dass es immer nur einen dieser Art gibt, ein Wunder in seiner Fortpflanzung, denn er tötet sich willig selbst, um sich zu erneuern; er stirbt einen Tod, der eine Geburt ist, und wird zu einem neuen Phönix, wo kein anderer mehr ist, und wird ein zweites Mal zu jenem Wesen, das es nicht mehr gibt, ein anderer und doch der gleiche.“
(6) „Ich sagte, ich werde in meinem kleinen Nest sterben und meine Tage vervielfachen wie der Phönix.“
(7) „Der Gerechte blüht auf wie ein Phönix.“ In deutschen Übersetzungen, eingeschlossen derjenigen Luthers, grünt oder gedeiht der Gerechte wie eine Palme; im Altgriechischen sind Palme und Phönix Homophone.
(8) Herodot II 73