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Altgriechisch Wörterbuch - Forum
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Proteus #5 - Herodot
(314 Aufrufe)
Γραικύλος schrieb am 03.05.2023 um 13:02 Uhr (
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In einer ganz anderen Weise taucht Proteus bei Herodot auf:
2. Herodot II 112-116
112 Seinen [sc. des Pheros] Thron übernahm – so erzählt man – ein Mann aus Memphis, der den griechischen Namen Proteus trug. Ihm gehört jetzt ein heiliger Bezirk in Memphis, ein sehr schöner, gut ausgestatteter Tempel südlich vom Hephaistosheiligtum. Um den Tempelbezirk herum wohnen Phoiniker aus Tyros; der ganze Platz heißt das Tyrierviertel. In dem heiligen Bezirk des Proteus steht auch der Tempel der fremden Aphrodite [ξείνης Ἀφροδίτης]. Ich vermute, es ist ein Tempel der Helena, der Tochter des Tyndareos, erstens weil Helena, wie ich die Sage hörte, bei Proteus gelebt hat, zweitens weil er den Beinamen nach der „fremden“ Aphrodite trägt. Bei allen anderen Aphroditeheiligtümern fehlt dieser Beiname „fremd“.
113 Auf meine Frage nach Helenas Geschichte erzählten mir die Priester folgendes: Nachdem Alexandros Helena aus Sparta geraubt hatte, fuhr er in seine Heimat zurück. Im Ägäischen Meer trieben ihn widrige Winde vom Kurs ab ins ägyptische Meer. Als der Sturm nicht nachließ, gelangte er von dort an die ägyptische Küste in den Nilarm, der jetzt der kanobische heißt, und nach Taricheiai.
Am Strand befand sich damals ein Heraklestempel, der auch jetzt noch dort steht. Wenn sich in diesen Tempel ein Sklave flüchtet – mag er gehören, wem er will – und dieser sich die heiligen Zeichen hat aufdrücken lassen, durch die er sich dem Gott weiht, dann darf man ihn nicht anrühren [οὐκ ἔξεστι τούτου ἅψασθαι]. Diese Sitte besteht von alters her bis auf meine Zeit.
Dem Alexandros entliefen einige Diener [θεράποντες], die von dem Brauch um dieses Heiligtum erfahren hatten. Hilfeflehend setzten sie sich zum Gott und klagten Alexandros an, weil sie ihm schaden wollten. Sie erzählten alles, wie es mit Helena und dem Unrecht [ἀδικία] stand, das Alexandros an Menelaos begangen hatte. Diese Klagen trugen sie den Priestern und dem Wächter jener Flußmündung namens Thonis vor.
114 Auf die Kunde hiervon schickte Thonis schnell zu Proteus nach Memphis eine Botschaft mit dem Inhalt: „Hier ist ein Ausländer [ξεῖνος] angekommen, seiner Herkunft nach ein Teukrer, der in Griechenland eine gottlose Tat [ἔργον ἀνόσιον] beging; er hat die Gattin seines Gastgebers verführt. Mit ihr und reichen Schätzen ist er hierher gekommen; Winde haben ihn zu uns verschlagen. Sollen wir ihn nun unge-straft ziehen lassen oder ihm abnehmen, was er mitgebracht hat?“
Als Antwort schickte Proteus einen Boten mit der Nachricht: „Nehmt diesen Mann fest, ganz gleich, wer er ist, weil er an seinem Gastfreund gefrevelt hat, und bringt ihn zu mir, damit ich erfahre, was er zu sagen hat.“
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