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Proteus #2 - Homer
(306 Aufrufe)
Γραικύλος schrieb am 02.05.2023 um 13:21 Uhr (
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)
Odyssee IV 347-570:
Also sprach sie und ich erwidernd gab ihr zur Antwort;
Sage du selbst mir jetzt dieses göttlichen Alten Verstecke!
Sieht er mich erst und weiß er von mir, dann, fürcht ich, entwischt er.
Schmerzlich empfindet ein Gott, einem sterblichen Mann zu erliegen.
Als ich so sprach, gab gleich mir die hehre Göttin zur Antwort:
Fremdling, so mache ich alles dir kund ohne jede Verdrehung.
Jedesmal, wenn die Sonne die Mitte des Himmels erreicht hat,
Geht auch der ehrliche Alte vom Meere heraus aus der Salzflut,
Läßt sich beim Wehen des Zephir von dunklen Wellen umkräuseln.
Ist er an Land, dann schläft er in einer geräumigen Höhle.
Um ihn herum aber sammeln sich Robben und schlafen; es sind dies
Kinder der herrlichen Meerfrau. Diese entsteigen der grauen
Flut und schnauben die bittren Gerüche der salzigen Tiefe.
Dorthin will ich dich führen beim ersten Lichte des Morgens,
Bette dich dann in die Reihen; doch du erwähle die besten
Drei der Gefährten dir aus den Schiffen mit guten Verdecken!
Aber ich will dir auch alle die Tücken des Alten verraten.
Zunächst geht er heran und zählt seine Robben, und hat er
Alle gezählt an den Fingern und alle gesehen, dann legt er
Mitten in sie sich hinein wie ein Hirt in die Schar seiner Schafe.
Seht ihr dann, wie er entschlummert, dann denkt mir an all eure Kräfte,
All eure Stärke und haltet ihn fest auf der Stelle, auch wenn er
Noch so drängt und stürmt und begehrt zu entkommen. Er wird dann
Alles zu werden versuchen, was hier auf dem Erdreich schreitet,
Aber auch Wasser und göttlich loderndes Feuer. Da müßt ihr
[πάντα δὲ γινόμενος πειρήσεται, ὅσσ‘ ἐπὶ γαῖαν
ἑρπετὰ γίνονται καὶ ὕδωρ καὶ θεσπιδαὲς πῦρ.]
Unerschütterlich fest ihn halten und stärker noch packen.
Erst wenn er deutlich euch fragt und so sich wieder gestaltet,
Wie ihr ihn saht, als zum Schlummer er kam, dann dürft ihr auch endlich
Eure Kräfte verringern und könnt den Alten befreien.
Dann, mein Held, dann frag, welcher Gott dir das Leben so schwer macht,
Frag nach dem Heimfahrt, wie du die fischreiche See wohl erreich-test.
Also sprach sie und tauchte hinab in die Wogen des Meeres.
Ich aber ging an den Platz, wo die Schiffe im Sande noch lagen.
Schrecklich tobte mein Herz auf dem Weg, bis das Meer und die Schiffe
Drunten ich fand. Wir machten die Abendmahlzeit noch fertig,
Denn die ambrosische Nacht begann schon niederzusinken.
Endlich legten zum Schlaf wir uns hin am Gestade des Meeres.
Als dann die Frühe sich zeigte, Eos mit rosigen Fingern,
Ging ich am Strande entlang des weithin befahrenen Meeres,
Kniete mich nieder und betete viel zu den Göttern. Dann nahm ich
Drei der Gefährten, die ganz mein Vertrauen genossen bei jedem
Vorstoß. Aber inzwischen war sie getaucht in des Meeres
Breite, schwellende Wogen und brachte die frischen Häute
Vier geschlachteter Robben herauf; das war für die Falle,
Die sie dem Vater stellte. Sie höhlte zu Lagern den Meersand,
Setzte sich hin und wartete, bis wir ganz nahe ihr kamen,
Bettete uns zueinander und warf eine Haut über jeden.
Schrecklich war dieses Lager: Die Robben, die Kinder des Meeres,
Quälten uns nämlich vernichtend mit ihrem Gestank; denn wer möchte
Schlafen bei Ungetümen der Salzflut? Aber sie selber
Fand da ein helfendes Mittel mit nützlichsten Folgen: denn jedem
Brachte und schob sie Ambrosia unter die Nase; da wehte
Köstliche Luft und machte dem Stinken ein Ende. Wir blieben
Dort bis zum Morgen und hielten durch im Gemüte. Da kamen
Sämtliche Robben heraus aus der Salzflut, legten in Reihen
Eine sich neben die andre am Strande des Meeres. Um Mittag
Kam auch der Alte heraus aus dem Meer und fand seine feisten
Robben; er ging dann an allen vorüber und stellte die Zahl fest.
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