Γραικύλος schrieb am 24.04.2023 um 17:51 Uhr (Zitieren)
(1) wahrscheinlich eine Anspielung auf Anakreon
(2) Dieser Dichter wird nur hier erwähnt.
Re: Genie und Wahnsinn
Γραικύλος schrieb am 24.04.2023 um 18:19 Uhr (Zitieren)
Verzeihung, Phaidros 245a.
Re: Genie und Wahnsinn
filix schrieb am 24.04.2023 um 23:17 Uhr (Zitieren)
Für die von der antiken Inspirationstheorie, die von einem Ergriffenwerden spricht, abgehende aktivische Übersetzung gibt es eigentlich keinen Grund, oder?
Re: Genie und Wahnsinn
Γραικύλος schrieb am 25.04.2023 um 10:28 Uhr (Zitieren)
Da die Übersetzung von Manfred Rosenbach etwas altertümelt, habe ich mir hinzugedacht: "wenn sie nicht bewegt [ist]", im passivischen Sinne.
Re: Genie und Wahnsinn
Γραικύλος schrieb am 25.04.2023 um 10:28 Uhr (Zitieren)
Da die Übersetzung von Manfred Rosenbach etwas altertümelt, habe ich mir hinzugedacht: "wenn sie nicht bewegt [ist]", im passivischen Sinne.
Re: Genie und Wahnsinn
Marcella schrieb am 25.04.2023 um 22:22 Uhr (Zitieren)
Wie lässt sich die hier angesprochene Grundbedingung für - ich nehme an - Kunst und Philosophe und dergl. - , die mota mens mit dem stoischen Ziele des animus tranquillus vereinbaren? Kann das zusammengehen?
Re: Genie und Wahnsinn
Γραικύλος schrieb am 26.04.2023 um 13:50 Uhr (Zitieren)
Seneca betont XVII 9: "Sed, ut libertatis, ita uini salubris moderatio est." Und: "Sed nec saepe faciendum est, ne animus malam consuetudinem ducat."
So versöhnt er, wie mir scheint, das, was nicht zu leugnen ist, mit seinem stoischen Ideal.
Unter den Autoritäten, die er XVII 10 zitiert, befinden sich ja keine Stoiker.