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Deukalion und Pyrrha #3
(309 Aufrufe)
Γραικύλος schrieb am 12.04.2023 um 14:43 Uhr (
Zitieren
)
5. Ovid: Metamorphosen
[...]
Auf zu den Sternen strebt ein Berg dort mit doppeltem Scheitel,
über die Wolken ragen die Gipfel, Parnassus sein Name.
Als Deucalion hier – denn das Übrige deckten die Fluten –
Schiffend im kleinen Kahn mit der Lagergenossin gelandet,
beten sie fromm zu den Nymphen der Grotte, zur Gottheit des Berges:
Themis, der wissenden, die des Orakels damals gewaltet.
Besser als er kein Mann, es liebt keiner das Rechte
höher als er, und keine war gottesfürchtiger, als sie war.
Juppiter, da er als See mit stehenden Wassern den Erdkreis
und überleben sah von so viel Tausenden Einen,
frei sie beide von Schuld, sie beide Verehrer der Gottheit,
da zerriß er die Wolken, vertrieb durch den Nordwind den Regen,
zeigte dem Himmel die Erde und zeigte der Erde den Äther.
Auch des Meeres Wut blieb nicht. Sein Beherrscher, er legte
nieder den Dreizack und stillte die Flut. Den Gott, der mit einge-
wachsenen Muscheln die Schultern bedeckt, der Tiefe entragt, den
Triton ruft er und heißt in die tönende Muschel ihn stoßen,
heißt mit diesem Zeichen zurück ihn rufen die Fluten
all und die Flüsse; und Triton ergreift das hohle, gedrehte
Haus der Muschel, das, von der untersten Windung sich weitend,
wächst, das Horn, des Klang, in der Meeres Mitte erweckt, den
Strand ihm füllt, wie er liegt unter Aufgang und Sinken der Sonne.
Jetzt auch, da es geführt an des Gottes Mund, den vom nassen
Barte betauten, und hallt, zum befohlenen Rückzug geblasen,
ward es von allen den Wogen des Festlands, des Meeres gehört und
zwang sie, die es gehört, die Wogen alle zusammen.
Siehe, es fallen die Flüsse! Man sieht die Hügel sich heben;
schon zeigt Ufer das Meer, es faßt seine Fülle das Strombett,
steigt der Boden, es wächst das Land, es schwinden die Wasser.
Und nach langer Frist entblößt, erscheinen des Waldes
Wipfel und halten den Schlamm noch fest, der im Laube geblieben.
Wiedergeschenkt der Erdkreis [Redditus orbis erat]. Deucalion sieht seine Leere,
sieht die Erde verödet in tiefstem Schweigen liegen,
und zu Pyrrha spricht er so unter quellenden Tränen:
„Schwester und Gattin, Frau, die einzig übriggeblieben,
die mir gemeinsam Geschlecht, vom Vatersbruder die Abkunft,
dann das Lager verband und jetzt die Gefahr schon verbindet:
Volk für die Erde, soweit der Abend und Morgen sie anblickt,
sind wir beide allein, das Übrige schlangen die Fluten.
Auch zur Stunde noch dürfen wir nicht vertraun, daß das Leben
sicher uns sei, und jetzt noch schrecken die Wolken den Sinn uns.
Wie wohl wär dir zu Mut, du Ärmste, wenn du dem Unheil
ohne mich wärest entrissen? Wie könntest allein du das Bangen
tragen? Und wer wohl wäre dein Tröster dann in der Trauer?
Denn, die glaube mir! ich, wenn auch du vom Meere verschlungen,
folgte, o Gattin dir nach, daß auch ich vom Meere verschlungen.
[quis tibi, si sine me fatis erepta fuisses,
nunc animus, miseranda, foret? quo sola timorem
ferre modo posses? quo consolante doleres?
namque ego (crede mihi) si te quoque pontus haberet,
te sequerer, coniunx, et me quoque pontus haberet.]
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