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Akrotatos - Vom Bekämpfer der Tyrannis zum Tyrannen #2
(380 Aufrufe)
Γραικύλος schrieb am 06.03.2023 um 15:24 Uhr (
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)
Diodorus Siculus XIX 70 - 71,5:
Von dort fuhr Akrotatos nach Tarent, wo er das Volk zur Teilnahme an der Befreiung der Syrakusaner drängte, und er vermochte auch die Bürgerschaft zu dem Beschluß zu bewegen, mit 20 Schiffen Hilfe zu leisten. Denn wegen der verwandtschaftlichen Beziehungen und des Ansehens seiner eigenen Familie schenkte man seinen Worten starkes Vertrauen und maß ihnen großes Gewicht bei.
71. Während sich die Tarentiner noch mit Vorbereitungen beschäftigten, fuhr Akrotatos von dort nach Akragas ab und übernahm hier das Amt eines Strategen. Zunächst weckte er bei der Volksmenge große Erwartungen und ließ alle auf eine rasche Beseitigung des Tyrannen hoffen,
doch in der Folgezeit vollbrachte er keine seines Vaterlandes oder seines glanzvollen Geschlechtes würdige Tat. Im Gegenteil, er zeigte sich blutdürstig und grausamer als die Tyrannen und erweckte dadurch Anstoß beim Volk.
Außerdem änderte er seine heimische Lebensweise und gab sich so hemmungslos den Vergnügungen hin, daß er ein Perser, nicht aber ein Spartaner zu sein schien [ὥστε Πέρσην εἶναι δοκεῖν καὶ οὐ Σπαρτιάτην].
Nachdem er den größeren Teil der Einkünfte teils durch seine öffentliche Tätigkeit[,] teils durch Unterschlagung verbraucht hatte, lud er schließlich den Sosistratos, den angesehensten unter den Exulanten, der schon oft Heere ge-führt hatte, zum Mahle und ließ ihn auf heimtückische Weise ermorden. Und dabei hatte er überhaupt keine Klage gegen ihn vorzubringen, wollte vielmehr nur einen tatkräftigen Mann aus dem Wege räumen, der imstande war, Leute, die ihre führende Stellung mißbrauchten, unter Kontrolle zu halten.
Als sich die Kunde von der Tat verbreitete, rotteten sich sogleich die Verbannten gegen ihn zusammen[,] und auch alle übrigen traten ihm feindlich entgegen. Zuerst enthoben sie ihn seines Feldherrnamtes[,] und kurz darauf wollten sie ihn sogar steinigen, worauf er aus Angst vor dem Volkszorn zur Nachtzeit entfloh und heimlich nach Lakonien fuhr.
[...]
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