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Dionysos und die Erfindung des Weinbaus #2
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Γραικύλος schrieb am 21.02.2023 um 13:07 Uhr (
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3. Hyginus: Astronomica
[...] Einige andere sagten, es ist Icarus, der Vater der Erigone, dem Bacchus [Liber Pater] wegen seiner Gerechtigkeit und Frömmigkeit Wein, Reben und Trauben darreicht, weil Icarus den Menschen erklärt hatte, wie man sät, was daraus erwächst und wie man mit dem umgehen soll, was die Erde hervorgebracht hat. Eines Tages, so sagt man, pflegte er die Reben und stutzte umsichtig die Blütenpracht mit der Sichel, als ein Bock sich in den Weinberg stürzte und die allerzartesten Blätter abriss, wo er sie nur vorfand. Das machte Icarus so wütend, dass er sich ihn einfing und tötete. Aus seinem Fell machte er einen Schlauch, den er voller Luft zunähte, mitten unter seine Gefährten warf, die anfingen, um den Ball herum zu tanzen. Daher sagt Eratosthenes (1): „Dann tanzten sie als erste um den Bock des Icarus.“ Wieder andere sagen, dass Icarus von Bacchus den Wein entgegennahm [Alii dicunt Icarum, cum a Libero Patre vinum accepisset] und ihn sogleich in vollen Schläuchen auf einen Wagen lud, weshalb er auch Bootes genannt wird. Damit zog er durch das attische Land und reichte es den Hirten dar. Einige davon wurden aus Neugier auf diese neue Art von Getränk angezogen und bald übermannte sie der Schlaf. Kreuz und quer lag einer über dem anderen mit halbtoten Gliedern und sie redeten wirres Zeug. Die übrigen kamen zu dem Schluss, dass Icarus den Hirten ein Gift verabreicht hatte, um deren Vieh in sein Land abzuziehen. Sie töteten ihn und warfen ihn in einen Brunnen, doch behaupteten andere, dass man ihn bei irgendeinem Baum vergrub. Die Eingeschlafenen wachten schließlich auf und beteuerten, niemals besser geruht zu haben [cum se numquam melius quiescere faterentur]. Ja, sie wollten Icarus sehen, um ihn für seine Wohltat zu belohnen. Seine Mörder packte das üble Gewissen und sie liefen überstürzt in die Flucht, bis sie zu der Insel Keos kamen. Dort wurden sie gastlich aufgenommen und richteten ihre Wohnstatt ein. Doch Erigone, die Tochter des Icarus, sehnte sich nach ihrem Vater und weil er offenbar nicht nach Hause kam, dachte sie schon daran, selbst auf die Suche zu gehen. Da kehrte Maera, der Hund des Icarus, zu Erigone zurück und jaulte, als wollte er den Tod seines Herrn beweinen. Schon regte sich in ihr der starke Verdacht, dass er tot war. Denn was sollte so ein ängstliches Mädchen schon denken, als dass der Vater tot war, der so viele Tage und Monate wegblieb? Der Hund aber schnappte ihr Kleid zwischen seine Zähne und führte sie zu der Leiche. Kaum hatte das die Tochter gesehen, war alle Hoffnung dahin. Einsamkeit und Armut standen ihr bevor und sie vergoss viele Tränen. An eben dem Baum, wo sie ihren Vater begraben fand, hing sie sich auf und machte ihrem Leben ein Ende. Der Toten zu Ehren opferte sich der Hund mit seinem eigenen Leben. Einige sagten allerdings, dass Erigone sich in einen Brunnen warf, welcher Anigrus hieß. Der Überlieferung zufolge trank deswegen niemand mehr danach aus diesem Brunnen.
[II 149-190]
(1) in seinem Gedicht
Erigone
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