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Mondkalender und Tiere
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Γραικύλος schrieb am 15.02.2023 um 13:57 Uhr (
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HÖHLENMALEREIEN KÖNNTEN KALENDERANGABEN ENTHALTEN
Wann paaren sich Auerochsen, laichen Lachse, kommen Hirsche in die Brunft? Das könnten die Menschen der europäi-schen Altsteinzeit in ihren Höhlenbildern festgehalten haben – indem sie Punkte, Striche und Y-Symbole neben die jeweiligen Tiere malten. Die Zahl der Punkte oder Striche gibt demnach den Monat der Paarungssaison an, ein Y hingegen steht für den Monat, in dem der Nachwuchs auf die Welt kommt.
Ein Team um den Hobbyforscher Bennett Bacon und den Archäologen Paul Pettitt von der University of Durham hat mehrere hundert prähistorische Tierdarstellungen untersucht. Sie gehören zu Höhlenmalereien in Frankreich, Spanien und östlichen Nachbarregionen. Die Bilder weisen Punkte und Striche auf, bei denen es sich laut der Arbeitsgruppe wohl um Zeitangaben handelt, die das saisonale Verhalten der Tiere beschreiben.
Am nächstliegenden, so die Forscher, sei es für die damaligen Menschen gewesen, sich am Mondzyklus zu orientieren. Er teilt das Jahr leicht erkennbar in Abschnitte von je 29 bis 30 Tagen. Sobald der Winter endete und die Natur wiedererwachte, hätten die Menschen vermutlich mit dem Zählen des ersten Mondmonats begonnen, denn zahlreiche überlieferte Kalendersysteme legten den Jahresbeginn in den Frühling. Im Spätherbst, wenn der Winter nahte, hörten die Steinzeitler mutmaßlich mit dem Zählen auf und begannen erst im darauf folgenden Jahr wieder damit.
Das Team ermittelte für sieben häufig abgebildete Beutetiere, wann der ungefähre Zeitpunkt von Paarung beziehungsweise Geburt innerhalb dieses Kalendersystems lag und wie oft die dazu passende Zahl neben den jeweiligen Lebewesen auftaucht. Bei fast allen Spezies traf das überraschend häufig zu – aus statistischer Sicht ein klarer Beleg für die These.
Erschwert wird die Analyse dadurch, dass der Zeitpunkt des Frühlingsbeginns von den damaligen klimatischen Verhältnissen abhing, die je nach betrachteter Region mehr oder weniger gut bekannt sind. Zudem könnten sich die abgebildeten Tiere vor mehreren zehntausend Jahren anders verhalten haben als heute. Falls die These aber zutrifft, kam der Mondkalender vor rund 36000 Jahren in Gebrauch und wurde bis vor 13000 Jahren genutzt, darunter in den berühmten Höhlenmalereien von Lascaux und Altamira.
(Spektrum der Wissenschaft 3.23, S. 8)
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