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Altgriechisch Wörterbuch - Forum
Gottes Eifersucht (423 Aufrufe)
Γραικύλος schrieb am 10.01.2023 um 12:45 Uhr (Zitieren)
Die im ersten Gebot des Dekalogs angesprochene, in Analogie zu einer Ehe vorgestellte Eifersucht Gottes findet hier eine eindrückliche Illustration:
Israel lagerte in Schittim. Das Volk begann mit den Töchtern Moabs Unzucht zu treiben.
Diese riefen das Volk zu den Opfermahlzeiten ihrer Götzen. Das Volk aß und warf sich vor diesen Götzen nieder.
Israel hängte sich an Baal Peor. Da entbrannte der Zorn des Herrn wider Israel.
Der Herr sprach zu Moses: „Nimm alle Volksverführer, und laß sie zu Ehren des Herrn angesichts der Sonne an Pfählen aufhängen, damit der heiße Zorn des Herrn von Israel ablasse!“
Moses gebot den Richtern Israels: „Es töte ein jeder die seiner Leute, die dem Baal Peor anhingen!“
Da kam ein Israelit und brachte eine Midianiterin zu seinen Volksgenossen, und zwar im Angesicht des Moses und der ganzen Gemeinde der Israeliten, während diese an der Türe des Offenbarungszeltes (1) wehklagten.
Pinchas, der Sohn des Eleasar, der Enkel des Priesters Aaron, wurde dessen gewahr. Er stand auf, verließ die Gemeinde und griff nach einem Speer.
Er ging dem israelitischen Mann in das Frauengemach nach und durchbohrte beide, den Israeliten und das Weib, in der Magengegend. Daraufhin ward der Plage unter den Israeliten Einhalt geboten.
Die Zahl derer, die bei der Plage umgekommen waren, belief sich auf 24000.
Der Herr redete zu Moses also:
„Pinchas, Eleasars Sohn, des Priesters Aaron Enkel, hat bewirkt, daß mein Grimm von den Israeliten abließ. Er ist nämlich an meiner Statt unter ihnen als Eiferer aufgetreten; deshalb habe ich die Israeliten in meiner Eifersucht nicht völlig aufgerieben.
Darum verkünde: Siehe, ich verleihe ihm meinen Heilsbund.
Ihm und seinen Nachkommen sei für immerwährende Zeit das Priesteramt vertraglich zugesichert, daß er für seinen Gott geeifert und den Israeliten Sühne verschafft hat.“
Der getötete Israelit, der mit der Midianiterin zusammen erschlagen wurde, hieß Simri, der Sohn des Salu, des Fürsten einer Familie der Simeoniten.
Das getötete midianitische Weib aber hieß Kosbi, die Tochter des Zur. Dieser war Stammeshaupt eines Geschlechtes bei den Midianitern.
Der Herr sprach zu Moses:
„Bekämpft die Midianiter und schlagt sie;
denn auch sie haben euch durch ihre Arglist, die sie an euch übten, bekämpft. Es geschah dies im Falle des Peor und im Falle der Kosbi, der Tochter des Midianiterfürsten, ihrer Volksgenossin, die getötet wurde zur Zeit der Plage wegen des Peor.“

(Numeri = 4 Moses 25)

(1) eine transportable Vorform des Tempels, der später in Jerusalem errichtet wurde.
Die jüdische Religion dürfte die einzige sein, die nur einen einzigen Tempel ihres Gottes zuläßt, und zwar als dessen Wohnstatt.
 
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