Γραικύλος schrieb am 04.01.2023 um 15:29 Uhr (Zitieren)
In der FAZ vom 4.1.2023 findet sich der Artikel "Fremdes Licht aus ferner Zeit. Die Antike wird heute als Wiege Europas gefeiert oder als Vorhut des Kolonialismus verteufelt. Beides verkennt ihren unzeitgemäßen Charakter." von Jonas Grethlein, Preofessor für Klassische Philologie an der Universität Heidelberg.
Er hat zuletzt auch das Buch "Antike und Identität. Die Herausforderungen der Altertumswissenschaften" veröffentlicht (Vlg. Mohr Siebeck 2022).
Re: Über Identitätspolitik und Antike
Johannes schrieb am 04.01.2023 um 16:35 Uhr (Zitieren)
Wie soll man das genauerhin verstehen?
Wie verstehst du es?
Re: Über Identitätspolitik und Antike
Γραικύλος schrieb am 04.01.2023 um 17:09 Uhr (Zitieren)
Die zentralen Begriffe, auf die man sich da bezieht - positiv: Demokratie, negativ: Kolonialismus usw. -, bedeuteten in der Antike etwas anderes als heute und standen zudem unter anderen Wertvorstellungen. D.h. man überträgt heutiges Denken auf die Antike.
Re: Über Identitätspolitik und Antike
Γραικύλος schrieb am 04.01.2023 um 17:09 Uhr (Zitieren)
Ich kenne allerdings nur den Zeitungsartikel, nicht das Buch.
Re: Über Identitätspolitik und Antike
Aurora schrieb am 05.01.2023 um 08:00 Uhr (Zitieren)