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Altgriechisch Wörterbuch - Forum
Der schlaflose Kaiser (431 Aufrufe)
Γραικύλος schrieb am 03.01.2023 um 13:06 Uhr (Zitieren)
Sueton, C. Caligula 50, 3:
neque enim plus quam tribus nocturnis horis quiescebat ac ne iis placida quiete, sed pavida miris rerum imaginibus, ut qui inter ceteras pelagi quondam speciem conloquentem secum videre visus sit. ideoque magna parte noctis vigiliae cubandique taedio nunc toro residens, nunc per longissimas porticus vagus invocare identidem atque expectare lucem consuerat.

Ganz besonders regte ihn seine Schlaflosigkeit auf. Er schlief nämlich höchstens drei Stunden in der Nacht, und nicht einmal dann schlief er ruhig; Alpträume versetzten ihn in Angst. So soll er unter anderem in einem Traumgesicht gesehen haben, wie er sich einmal mit dem Geist des Meeres unterhielt. Deshalb saß er während eines großen Teils der Nacht bald auf dem Bett, bald lief er endlos durch die langen Säulenhallen, da er es satt hatte, wach im Bett zu liegen. Er pflegte dann immer wieder das Tageslicht anzurufen und darauf zu warten, daß es Tag werde.

(C. Suetonius Tranquillus: Die Kaiserviten – De Vita Caesarum. Herausgegeben von Hans Martinet. Düsseldorf/Zürich 1997, S. 522 f.)

 
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