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Typhoeus/Typhon - der Teufel der Antike? #1
(424 Aufrufe)
Γραικύλος schrieb am 28.12.2022 um 00:56 Uhr (
Zitieren
)
Zumindest war er ein mächtiger und gefährlicher Gegner der 'guten' Götter.
1. Hesiod: Theogonie
Aber dann, als Zeus schon
Die Titanen vom Himmel vertrieben,
Gebar als jüngstes Kind den Typhoeus [Τυφωεύς]
Die ungeheure Erde,
Mit Tartaros in Liebe vereint,
Nach der goldenen Aphrodite Walten.
Dessen Arme sind gewaltig, Taten zu vollbringen,
Und unermüdlich sind die Füße des starken Gottes;
Und aus seinen Schultern kamen hundert Schlangenköpfe,
Köpfe furchtbarer Drachen,
Züngelnd mit schwarzen Zungen,
Und aus den Augen in den grauenvollen Köpfen
Schoß er Flammen hervor unter den Brauen.
Ja von all seinen Köpfen lohte Feuer,
In seinen Blicken.
Und Stimmen waren in den schrecklichen Häuptern,
Die mannigfachen Laut, unsagbaren, entsandten;
Zuweilen nämlich tönten sie so,
Daß Götter sie verstanden,
Dann wiederum mit des lautbrüllenden Stiers,
Des unaufhaltbar wütigen, Stimme, des stolzen,
Dann wiederum mit der eines Löwen,
Der wilden Mutes nichts scheut,
Dann wiederum dem Belfern
Eines Wurfs junger Hunde gleich,
Ein Wunder zu hören,
Dann wiederum zischte er,
Und wider tönten die weiten Berge.
Und da wäre nun ein allüberwältigend Werk
Geschehn an jenem Tag,
Und er hätte die Herrschaft angetreten
Über Sterbliche und Todüberhobene,
Wenn ihn nicht scharf ins Auge gefaßt hätte
Der Vater der Menschen und Götter.
Hart donnerte er und gewaltig, rings hallte grausig
Die Erde und der weite Himmel droben
Und das Meer und des Okeanos Ströme
Und die Verließe der Erde.
Unter den unsterblichen Füßen
Erbebte der gewaltige Olymp,
Als der Herr ausschritt; und es stöhnte die Erde.
Gluthauch von beiden umfing das veilchenfarbene Meer,
Von Donner und Blitz
Und vom Feuer aus dem so schrecklichen Ungeheuer,
Von feuerprasselnden Wirbelstürmen
Und flammendem Blitzkeil.
Und es siedete das ganze Land
Und der Himmel und das Meer.
Und es tobten um die steilen Küsten,
Rings, von allen Seiten, die hohen Wogen,
Unter dem Ansturm der beiden Todüberhobenen,
Und ein unstillbares Schüttern entstand.
Und es bebte Hades, der Herr der abgeschiedenen Toten,
Es bebten die Titanen drunten im Tartaros,
Die um Kronos geschart sind,
Bei dem unstillbaren Tosen und der jähen Schlacht.
Dann aber, als Zeus seine Kampfwut aufgipfelte,
Die Waffen fest griff,
Donner und Blitzgleißen und flammenden Keil,
Sprang er vom Olymp hernieder und schlug zu.
Und ringsum all die grausigen Köpfe
Des schrecklichen Untiers
Setzte er in Brand.
Aber als er ihn nun bezwungen, geißelnd mit Hieben,
Da stürzte der auf seine Knie,
Es stöhnte die ungeheure Erde.
Die Flamme loderte aus dem Blitzgeschlagenen,
Diesem furchtbaren Fürst [ἄνακτος οὔρεος],
Wie er in des Berges, des ragenden Aïdna (1),
Tälern geschlagen.
Und weithin brannte die ungeheure Erde,
Mit unglaublichem Qualm,
Und schmolz so wie Zinn,
Kunstgerecht von Gesellen erhitzt
In den Öfen, den richtig durchbohrten,
Oder wie Eisen, das doch das Härteste ist,
In den Tälern des Gebirgs,
Bezwungen vom lodernden Feuer, schmilzt,
Im heiligen Grund, bei des Hephaistos Handwerk.
So also schmolz die Erde
Vom Glanz des lodernden Feuers.
Und er warf ihn zornigen Herzens in den weiten Abgrund.
Von Typhoeus aber stammt
Die Wut der feucht wehenden Stürme,
Außer Notos und Boreas
Und Zephyros, der den Himmel reinfegt:
Deren Geschlecht stammt von den Göttern,
Ein großer Nutzen für die Sterblichen.
Die andern Winde aber fahren sinnlos dahin übers Meer;
Ja die stürzen sich auf die dunstige See,
Großes Leid für die Menschen,
Und rasen in schlimmen Wirbeln;
Und bald blasen die, bald jene,
Und zerstreuen die Schiffe,
Und die Schiffer verderben sie;
Und keinen Schirm vorm Übel gibt’s für die Männer,
Die diesen begegnen auf See.
Und auch auf der Erde,
Der grenzenlosen, blumengezierten,
Verderben sie die erfreulichen Felder
Der am Boden geborenen Menschen,
Überschütten sie mit Staub und leidigem Triebsand.
[V. 820-880]
(1) Ätna
Antwort
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