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Nessos #2
(451 Aufrufe)
Γραικύλος schrieb am 15.12.2022 um 13:53 Uhr (
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Eine sehr ähnliche Version des Mythos findet sich bei (Ps.-)Apollodor:
Mit Deïaneira zusammen kam er [sc. Herakles] an den Fluß Euënos, an dessen Ufer der Kentaure Nessos saß, der gegen Lohn die Vorbeikommenden übersetzte. Von den Göttern, so sagte er, habe er dieses Vorrecht wegen seiner Gerechtigkeit erhalten. Herakles durchwatete den Fluß selbst, für Deïaneira erfragte er den Lohn und überließ sie dem Nessos, daß der sie hinübertrage. Beim Übersetzen versuchte er, sie zu vergewaltigen [ὁ δὲ διαπορθμεύων αὐτὴν ἐπεχείρει βιάζεσθαι].
Herakles hörte, wie sie schrie, und als Nessos aus dem Wasser kam, traf er ihn mit einem Pfeil ins Herz. Im Sterben rief jener Deïaneira zu sich und sagte ihr, wenn sie einen Liebeszauber [φίλτρον] besitzen wolle, um sich die Liebe des Herakles zu sichern, solle sie den Samen, den er auf die Erde ergossen habe, und das aus der Pfeilwunde fließende Blut mischen. Sie tat dies und bewahrte es bei sich.
[...]
Nach Trachis zurückgekehrt, sammelte er eine Streitmacht gegen Oichalia, um sich an (dem wortbrüchigen) Eurytos zu rächen. Als seine Verbündeten kämpften Arkader, Melier aus Trachis und Epiknemidische Lokrer. Er tötete den Eurytos mit seinen Söhnen und eroberte die Stadt. Dann bestattete er die Gefallenen seiner Bundesgenossen, Hippasos, den Sohn des Keyx, die Söhne des Likymnios, Argeios und Melas, plünderte die Stadt und führte Iole als Kriegsgefangene fort.
Er ging in Kenaion auf Euboia an Land, um auf dem Vorgebirge einen Altar des Kenaiïschen Zeus zu errichten. Bevor er das Opfer darbrachte, schickte er den Herold <Lichas> nach Trachis, um ein weißes Gewand zu holen. Von diesem erfuhr Deïaneira die Sache mit Iole, und weil sie fürchtete, Herakles könnte diese mehr lieben als sie, und glaubte, das Blut des Nessos sei in Wahrheit ein Liebeszauber, tränkte sie den Chiton (das Untergewand) damit.
Herakles zog es an und opferte dann. Als sich der Chiton erwärmte und das Gift der Hydra die Haut angriff, hob er Lichas an den Füßen hoch und schleuderte ihn von ... (Text verderbt, etwa: ins vor Boiotien gelegene Euboiïsche Meer), dann riß er sich den Chiton herunter, der am Körper festgewachsen war, und riß sich dabei auch ganze Fleischstücke ab. Nach einem solchen Unglück wurde Herakles zu Schiff nach Trachis gebracht.
Als Deïaneira erfuhr, was geschehen war, erhängte sie sich. Herakles aber gab dem Hyllos, seinem ältesten Sohn von Deïaneira, den Auftrag, er solle, wenn er älter geworden sei, Iole zur Frau nehmen, dann begab er sich ins Oita-Gebirge – es liegt im Gebiet der Trachinier -, errichtete dort einen Scheiterhaufen, stieg auf ihn und befahl, ihn anzuzünden.
Niemand wollte dies tun; da kam (der Argonaut) Poias auf der Suche nach Herdentieren vorbei. Der zündete ihn an; dafür schenkte ihm Herakles seinen Bogen und seine Pfeile. Als der Scheiterhaufen brannte, nahm ihn, wie man sagt, eine Wolke auf und trug ihn unter Donner in den Himmel. Von da an wurde ihm die Unsterblichkeit zuteil; [...].
[II 151 f.; 156-160]
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