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Altgriechisch Wörterbuch - Forum
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Locusta (Lucusta) #2
(438 Aufrufe)
Γραικύλος schrieb am 27.11.2022 um 17:32 Uhr (
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2. Sueton: Kaiserviten
Er [sc. Nero] machte sich auch daran, Britannicus zu vergiften; dabei waren für ihn seine Eifersucht auf dessen Stimme, die weit wohlklingender als seine war, wie auch die Furcht davor, er könne einmal durch die Erinnerung, die man an seinen Vater [sc. Claudius] hatte, in der Gunst der Menschen weit besser als er dastehen, gleichermaßen ausschlaggebend.
Das Gift hatte er von einer gewissen Lucusta, einer weitbekannten Giftmischerin [venenaria incluta]; als aber die Wirkung weitaus langsamer als erwartet war, lediglich der Magen war etwas durcheinandergebracht, ließ er die Frau holen und verprügelte sie eigenhändig, erhob den Vorwurf, sie habe ihm statt Gift ein Heilmittel gegeben; diese brachte als Entschuldigung vor, sie habe ihm weniger verabreicht, damit kein Verdacht eines Verbrechens aufkomme; sie sagte: „Allerdings fürchte ich das Iulische Gesetz [sane, inquit, legem Iuliam timeo].“
Und er zwang sie, vor seinen Augen in seinem Schlafzimmer das Gift zu brauen, was am raschesten und dazu noch tödlich wirkte. Dann testete er das Gebräu an einem Ziegenbock. Als der erst nach fünf Stunden verendete, ließ er es ein zweites Mal und noch öfter aufkochen, dann warf er es einem Ferkel vor. Das hauchte auf der Stelle sein Leben aus; dann ließ er das Gift in den Speisesaal bringen und Britannicus verabreichen, der gerade mit ihm zusammen speiste.
Und als dieser gleich beim ersten Schluck zusammenbrach, log er den Gästen vor, er werde von einem Epilepsieanfall geschüttelt, das komme öfter einmal vor. Am folgenden Tag ließ er ihn Hals über Kopf, es regnete auch noch in Strömen, wie einen einfachen Mann beisetzen.
Lucusta gewährte er dafür, daß sie ihm zur Hand gegangen war, Straffreiheit und großen Grundbesitz, aber auch Schüler schickte er zu ihr [sed et discipulos dedit].
[Nero 33, 2 f.]
Inzwischen traf auch noch die Nachricht vom Abfall der übrigen Heere ein. Die Depesche wurde ihm beim Mittagessen ausgehändigt; er zerriß sie in kleine Stücke, stieß den Tisch um und schmetterte zwei Bescher zu Boden, aus denen er am liebsten trank und die er die „Homerischen [Homerios]“ nannte, weil auf ihnen Szenen aus den homerischen Gesängen eingraviert waren. Lucusta mußte ihm Gift bringen, er tat es in ein goldenes Döschen und begab sich in die Gärten des Servilius. [...]
[Nero 47, 1]
3. Cassius Dio: Römische Geschichte
[...] Was hingegen den Helios, Narcissus, Patrobius, die Giftmischerin Lucusta und gewisse andere betraf, die unter Nero obenauf gekommen waren, so ließ er [sc. Galba] sie gefesselt in der ganzen Stadt herumführen und hierauf hinrichten.
[LXIII 3, 4 (in der Epitome von Xiphilinos)]
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