Γραικύλος schrieb am 04.11.2022 um 13:20 Uhr (Zitieren)
Martial, Epigramme III 2:
(Martial: Epigramme. Herausgegeben und übersetzt von Paul Barié und Winfried Schindler. Düsseldorf/Zürich 1999, S. 182 f.)
Hier sorgt sich eine Autor um sein Werk. War es nicht eine sehr kostspielige Idee, Fisch in Papyrus einzupacken?
Re: Wie man Bücher verwenden kann
στρουθίον οἰκιακόν schrieb am 04.11.2022 um 13:34 Uhr (Zitieren)
Wenn das libellum zerlesen war, oder wenn es keine Abnehmer fand, nicht einmal mehr antiquarischen Wert hatte, dann war der Rohstoff Papyrus immer noch als Einwickelpapier gut.
Re: Wie man Bücher verwenden kann
Γραικύλος schrieb am 04.11.2022 um 14:00 Uhr (Zitieren)
Martial fürchtet offenbar die zweite Möglichkeit.
Re: Wie man Bücher verwenden kann
στρουθίον οἰκιακόν schrieb am 04.11.2022 um 15:13 Uhr (Zitieren)
Martial hat ja auch an manch anderer Stelle das Leben und Treiben in Rom realistisch und teils mit spitzer Zunge zu Pap...yros gebracht.
Ob er mit dem libelle wirklich das Werk als solches oder nicht doch einfach eine Abschrift desselben angesprochen hat?
Re: Wie man Bücher verwenden kann
Γραικύλος schrieb am 04.11.2022 um 23:13 Uhr (Zitieren)
Vermutlich hat Martial Abschriften anfertigen lassen, um deren Verkauf er besorgt war. Ein Verlagswesen im modernen Sinne gab es ja nicht.