Hermann Göring und das Delphische Orakel (394 Aufrufe)
Γραικύλος schrieb am 29.08.2022 um 13:28 Uhr (Zitieren)
Während des Zweiten Weltkriegs kursierte der folgende Witz:
(Anspielung auf den Sturzkampfbomber Ju87)
Re: Hermann Göring und das Delphische Orakel
Γραικύλος schrieb am 29.08.2022 um 15:54 Uhr (Zitieren)
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Re: Hermann Göring und das Delphische Orakel
filix schrieb am 29.08.2022 um 19:49 Uhr (Zitieren)
Der Witz kursierte offenbar schon seit Görings Griechenlandbesuch im Mai 1934 und wurde laufend an die geschichtliche Entwicklung angepasst. Nach dem Tagebucheintrag des jüdischen Anwalts Kurt F. Rosenberg vom 3. Juli 1934* ging er folgerndermaßen:
In dieser Fassung findet er sich auch in einer Flüsterwitzesammlung, die 1935 in Karlsbad erschien.
Die Legende vom verführten Volk bedient jedenfalls eine Version, die Max Vandrey 1967 in seiner Anthologie Der politische Witz im Dritten Reich vorstellte:
* Kurt F. Rosenberg: Einer, der nicht mehr dazugehört, Tagebücher 1933-37, Wallstein 2012, S. 221
Re: Hermann Göring und das Delphische Orakel
Γραικύλος schrieb am 29.08.2022 um 23:13 Uhr (Zitieren)
Ah, die Anthologie "Der politische Witz im Dritten Reich" kenne ich; ich wußte nicht mehr, daß auch dieser Witz darin steht.
Meine Quelle war:
Der Adler. Eine kommentierte Auswahl abgeschlossener, völlig unveränderter Beiträge aus der Propaganda-Zeitschrift der Deutschen Luftwaffe. 5 Bde. Hamburg 1977; Bd. 1, S. 3
(Dabei, man ahnt es, wird er Witz nicht im offiziellen Teil, sondern im Vorwort erwähnt.)