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Altgriechisch Wörterbuch - Forum
Kambles der Gefräßige (435 Aufrufe)
Γραικύλος schrieb am 17.08.2022 um 12:57 Uhr (Zitieren)
Nikolaos von Damaskus, Universalgeschichte (F 22):
Kamblitas war König in Lydien. Dieser soll so ungemein gefräßig gewesen sein, dass er sogar das Verlangen hatte, seine eigene Frau zu essen. Es selbst meinte, vergiftet worden zu sein, und stellte sich, nachdem die Tat bekannt geworden war, mit einem Schwert mitten auf den belebten Marktplatz und sagte: „Zeus, wenn ich aus eigenem Antrieb getan habe, was ich getan habe, empfange ich durch mich selbst die Strafe. Wenn ich aber durch ein Gift ins Verderben geführt wurde, so mögen diejenigen, die mich vergiftet haben, Schlimmes erleiden.“
Dies sagte er und tötete sich vor aller Augen. Und die einen verspotteten ihn als Gefräßigen, die anderen bemitleideten ihn in der Meinung, er sei aufgrund eines Gifts geistig geschädigt gewesen. Sie vermuten, dass ihm Iardanos (1) dies aus Hass angetan habe.

(Fragmente der Historiker: Nikolaos von Damaskus. Hrsg. v. Tino Shahin. Stuttgart 2018, S. 37)

(1) Vater der Omphale

Diese Geschichte ist auch, sogar in noch brutalerer Form, bei Xanthos dem Lyder [FGrHist 765 F 18 = Athenaios 415C-D] überliefert:
Xanthus in his History of Lydia claims that Cambles, the king of Lydia, ate and drank large amounts, and was a glutton on top of that. At one point, in fact, he chopped his own wife up into pieces during the night and ate her; then the next morning, when he found her hand in his mouth, he committed suicide, since rumours about what he had done had already spread.

 
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