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Altgriechisch Wörterbuch - Forum
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Was geschieht mit uns nach dem Tode? #1
(397 Aufrufe)
Γραικύλος schrieb am 03.07.2022 um 00:42 Uhr (
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)
Lukian, Von der Trauer (ΠΕΡΙ ΠΕΝΘΟΥΣ) 1-9:
[...]
Wenn also jemand gestorben ist – aber es wird, denke ich, besser sein, ich spreche vor allen Dingen von den Vorstellungen, die die guten Leute sich vom Tode machen; denn daraus wird sogleich begreiflich werden, warum sie sich alle diese vergebliche Mühe geben.
Der große Haufe also oder alle, die von den Weisen mit dem Namen der Idioten belegt werden [ὁ μὲν δὴ πολὺς ὅμιλος, οὓς ἰδιώτας οἱ σοφοὶ καλοῦσιν], bilden sich auf Treue und Glauben des Homer, Hesiod und anderer Märchenmacher [τοῖς ἄλλοις μυθοποιοῖς], deren Poeterei für sie das Ansehen eines Gesetzes hat, festiglich ein, es gebe tief unter der Erde einen gewissen Ort, Hades genannt, den sie sich sehr groß und geräumig, aber dunkel und des Sonnenlichts gänzlich beraubt vorstellen; wiewohl er denn doch wieder bei aller seiner Dunkelheit, ich weiß nicht wie, hell genug ist, um alles, was darin ist und vorgeht, sehr gut sehen zu können.
In diesem großen Schlund regiere ein Bruder des Zeus, Pluto genannt, der (wie mir einer von den Herren, die in solchen Dingen große Kenntnisse besitzen, gesagt hat) von darum mit diesem Namen beehrt wird, weil er „reich“ an Toten ist.
Diesem Pluto sei durchs Los das Reich der Toten zugefallen, welche er, sobald sie ihm eingeliefert werden, mit unauflöslichen Banden fessle und keinem wieder heraufzukommen erlaube, von ewigen Zeiten her nur einige wenige ausgenommen, denen diese Gnade besonders wichtiger Ursachen wegen widerfahren sei.
Mit der inneren Verfassung dieses unterirdischen Staats und mit der Lebensart, die man daselbst führe, habe es folgende Bewandtnis. Das plutonische Reich werde von verschiedenen großen Flüssen umströmt, deren bloßer Name schon schrecklich zu hören ist, als z.B. Kokytos (1), Pyriphlegeton (2) und so weiter; der äußerste derselben sei der Acheron oder der Acherusische See, über welchen man nur in Charons Nachen übersetzen kann, da er zu tief ist, um ihn zu durchwaten, und zu breit, um hinüberzuschwimmen, sintemal sogar die ver-storbenen Vögel ihn nicht überfliegen können.
Neben der diamantenen Pforte, die den Eingang zum Hades auf der innern Seite verschließt, hält sich Aiakos, ein Neffe des Königs, auf, dem die Bewachung derselben anvertraut ist, und nicht weit von ihm ein sehr grimmiger dreiköpfiger Hund, der zwar die Ankommenden ganz ruhig und freundlich ansieht, aber diejenigen, die zu entfliehen versuchen, durch sein Gebell und seinen aufgesperrten dreifachen Rachen zu-rückschreckt.
(1) Strom des Heulens
(2) Flammenstrom
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