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Altgriechisch Wörterbuch - Forum
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Die sensationellen Sehenswürdigkeiten Roms #3
(376 Aufrufe)
Γραικύλος schrieb am 30.06.2022 um 22:50 Uhr (
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Plinius der Ältere, nat. hist. XXXVI 24:
Ich weiß nicht, ob dessen Amt als Aedil die bürgerlichen Sitten am meisten untergraben hat, und welches Übel größer war, die gewaltige Verschwendung dieses Stiefsohnes des Sulla oder des letztern Achterklärung so vieler tausend Menschen. Während seiner Amtsführung errichtete er das größte Werk, was jemals durch Menschenhände ins Leben gerufen ist, und was nicht zu einer zeitweisen Dauer, sondern für die Ewigkeit bestimmt schien, nämlich ein Theater, dessen Bühne dreifach (übereinander) auf 360 Säulen ruhete, in eben derselben Stadt, worin vormals der angesehenste Bürger 6 hymmetische Säulen, nicht ohne Tadel ausgesetzt zu sein, besessen hatte. Der unterste Teil der Bühne war von Marmor, der mittlere von Glas [media e vitro] und zeugte von einem auch später unerhörten Luxus, der obersten von vergoldeten Brettern. Die untersten Säulen waren 38 Fuß hoch. Zwischen den Säulen standen 3000 Erzstatuen (...).
Der Raum für die Zuschauer faßte 80000 Menschen, während der des pompejanischen Theaters, wo die Stadt schon so sehr vergrößert war und die Einwohnerzahl schon so sehr zugenommen hatte, nur 40000 faßte. Aber auch die übrige Zubehör an attalischen Kleidern, Gemälden und sonstiger Bühnenverzierung war so bedeutend, daß, als die Sklaven das, was nicht zum täglichen Gebrauche gehörte, auf das tuskulanische Landgut zurück gebracht hatten und aus Wut letzteres anzündeten, gegen 30000000 Sesterzen an Wert verbrannten.
Dieses Beispiel unerhörter Verschwendung bestimmt mich, von dem eingeschlagenen Wege abzuweichen und daran einen noch größern, mit Holz getriebenen Unsinn anzuknüpfen. C. Curio, der im Bürgerkrieg auf Seite der Partei Caesars starb, konnte bei dem Leichenbegräbniss seines Vaters mit seinem Reichtum und Vorrat an kostbarem Geräte den M. Scaurus nicht übertreffen (denn wo hatte er einen Sulla zum Stiefvater und eine Metella, die Käuferin des versteigerten Hab und Guts der Verbannten, zur Mutter; wo einen M. Scaurus, der so oft der erste in der Stadt und bei seinem freundschaftlichen Vernehmen mit Marius der Schlund war, in welchen die in den Provinzen verübten Räubereien flossen, zum Vater?); denn obgleich dieser durch die oben berührte Feuersbrunst, wobei aus der ganzen Welt zusammengeschleppte Sachen verzehrt wurden, seinen verdienten Lohn erhielt, so übertraf er sich doch selbst dadurch, daß nachher niemand mehr im Stande war, es seiner unsinnigen Verschwendung gleich zu tun.
Der eifersüchtige Curio sann also auf andere Mittel, den Scaurus zu übertreffen, und es ist der Mühe wert zu erfahren, was er ausdachte, um uns über unsere Sitten zu freuen und uns auf umgekehrte Weise die Vorfahren ins Gedächtnis zu rufen. Er erbauete nämlich zwei sehr geräumige Theater aus Holz nebeneinander, und jedes derselben schwebte auf einem Drehwerke mit sich selbst im Gleichgewichte; auf beiden ließ er, während sie voneinander abgewendet waren (damit die beiden Bühnen sich nicht gegenseitig störten), vormittags Schauspiele aufführen, sie dann rasch umdrehen, so daß die Bühnen gegeneinander über standen, hierauf noch am Tage die Scheidebretter entfernen, die beiderseitigen Enden zusammenstoßen, und schuf auf diese Weise ein Amphitheater, auf welchem er Fechterspiele veranstaltete, eigentlich aber drehete er das an ihn verkaufte römische Volk herum.
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