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Altgriechisch Wörterbuch - Forum
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Totenklage und Einbalsamierung der Toten in Ägypten #1
(380 Aufrufe)
Γραικύλος schrieb am 27.06.2022 um 15:57 Uhr (
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Herodot II 85-90:
85 Totenklage und Begräbnis begeht man bei ihnen [sc. den Ägyptern] in folgender Weise: Wenn in einem Hause ein angesehener Mann stirbt, bestreichen sich sämtliche weiblichen Mitbewohner den Kopf und das Gesicht mit Lehm. Sie lassen die Leiche im Hause liegen und laufen aufgeschürzt und mit entblößter Brust durch die Stadt und schlagen sich. Alle weiblichen Verwandten schließen sich ihnen an. Auf der anderen Seite schlagen sich die Männer, ebenfalls aufgeschürzt. Dann bringt man die Leiche zur Einbalsamierung.
86 Es gibt eigens Leute, die sich zu diesem Gewerbe niedergelassen haben und die Kunst berufsmäßig ausüben. Sie zeigen denen, die den Toten bringen, hölzerne Musterstücke von Leichen in Malerei zur Auswahl vor. Ich halte es aus religiösen Gründen nicht für statthaft, bei der teuersten Malerei den Namen des dabei Dargestellten zu nennen. Sie zeigen dann auch noch eine zweite, die geringer ist und billiger als die erste. Die dritte Methode ist die billigste. Dann fragen sie, nach welcher Art man den Leichnam behandelt sehen möchte. Hat man den Preis vereinbart, gehen die Angehörigen heim, und jene bleiben im Geschäft und machen sich sorgfältig an die Einbalsamierung.
Zuerst ziehen sie mit einem gekrümmten Eisendraht das Gehirn durch die Nasenlöcher heraus, genauer gesagt, nur einen Teil davon; den Rest beseitigen sie, indem sie auflösende Flüssigkeiten eingießen. Danach schneiden sie mit einem scharfen aithiopischen Stein den Leib in den Weichen auf und nehmen das ganze Innere heraus. Es wird mit Palmwein gereinigt und mit zerriebenen Spezereien durchspült. Darauf füllen sie die Bauchhöhle mit reiner zerriebener Myrrhe, mit Kasia und den übrigen Spezereien, aber nicht mit Weihrauch. Nun nähen sie alles wieder zu und legen die Leiche 70 Tage ganz in Natronlauge. Länger darf die Beizung nicht dauern.
Nach 70 Tagen wird der Körper gewaschen, mit Streifen von Leinwand aus Byssos rings umwickelt und mit Gummi bestrichen, den die Ägypter an Stelle von Leim verwenden. Nun holen die Angehörigen die Leiche ab, zimmern einen hölzernen Sarg in Menschengestalt und schließen den Körper ein. Die so eingesargte Leiche bergen sie in der Familiengrabkammer, aufrecht an die Wand gelehnt.
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