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Altgriechisch Wörterbuch - Forum
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Eine vierte Variante
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Γραικύλος schrieb am 02.06.2022 um 12:27 Uhr (
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IV. Euripides
Ich halte es mit dem bekannten Spruch, daß es für den Menschen am besten wäre, nicht geboren zu sein.
Von drei möglichen Lebensschicksalen aber: Reichtum, edle Geburt und Armut – denn so setze ich ihre Zahl an -, ist in meinen Augen eins den anderen vorzuziehen.
Wenn der Reiche, der nicht zugleich durch seine Abkunft begünstigt ist, leidet, dann leidet er unter angenehmen Umständen, sobald er sich die gemütliche Kammer seines Reichtums aufschließt. Wenn er allerdings herauskommt und nach dem bisherigen Reichtum unter das Joch des Unglücks gerät, hat er schweren Kummer.
Wer aber aus einer stolzen, adligen Familie stammt, jedoch nur knapp zu leben hat, der ist seiner Herkunft nach vom Glück begünstigt, durch seine Armut aber ist er schlechter gestellt; der Gedanke daran tut ihm weh, und aus Scham weist er es von sich, mit eigenen Händen zu arbeiten.
Wer aber keines von beidem ist und ganz und gar ohne die Gunst des Glücks auskommen muß, der ist weitaus besser daran; denn da er nie mit den Vorzügen des Lebens in Berührung gekommen ist, kennt er sie nicht, weil ihm das Glück nie hold war und es ihm immer schlecht ging.
So ist es das beste, die guten Seiten des Lebens gar nicht kennengelernt zu haben; denn so etwas behalten wir im Gedächtnis: Was galt ich unter den Männern, als mir das Glück noch zur Seite stand!
(Bellerophontes; fr. 285)
Nicht geboren zu werden ist für den Menschen besser als geboren zu werden [τὸ μὴ γενέσθαι κρεῖσσον ἢ φῦναι βροτοῖς]. Soll ich da unter bitteren Schmerzen Kinder zur Welt bringen? Wenn ich aber gebäre und Dummköpfe zur Welt bringe, dann jammere ich vergeblich, wenn diejenigen, die nichts taugen, am Leben bleiben, ich die tüchtigen dagegen verliere. Wenn diese aber am Leben bleiben, dann vergeht mein armes Herz vor Furcht um sie. Was ist also Gutes daran? Genügt es nicht, eine einzige Seele zu ... und ihretwegen Leiden ertragen zu müssen.
Seit langem bin ich der Meinung, die Menschen sollten keine Kinder zeugen mit Rücksicht auf die Mühen und Leiden, für die wir sie zeugen.
denn zu Unglück und Leid bist du als Mensch geboren, und das Unglück, das dein Leben bestimmt, hast du gleich mitbekommen, als der Äther anfing[,] uns alle zu nähren durch den Atem, den er uns gab. Menschliches mußt du angemessen beurteilen – als Mensch.
(fr. 908, 908a und 908b aus nichtidentifizierten Stücken)
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