Die römische Herrschaft: Das Gleichnis von der Flöte (430 Aufrufe)
Γραικύλος schrieb am 04.05.2022 um 17:38 Uhr (Zitieren)
Aelius Aristides, Die Romrede 29-31:
(Die Romrede des Aelius Aristides. Hrsg. v. Richard Klein. Darmstadt 1983, S. 22-25)
(1) Die Lesart dieser Stelle ist umstritten; überliefert ist: ὡς αὐλῆς περίβολος ἐκκεκαθαρμένος, d.h. „dem ausgereinigten Umkreise eines Hofes ähnlich“, was keinen guten Sinn ergibt.
(2) Antoninus Pius
(3) Diese Stelle ist ebenfalls umstritten, u.a. wegen des unpersönlichen Gebrauchs von ἄρχεται. Dieser ist vielleicht durch die Fortsetzung der musikalischen Metapher zu erklären: ἀρχή = Grundton, welcher vom Leiter des Chores angegeben wird, wobei das dazugehörige Verbum ἄρχεσθαι als Ersatz für den Ausdruck ἀρχὴν λαμβάνειν angesehen werden kann.