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Altgriechisch Wörterbuch - Forum
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Christenverfolgungen unter Marc Aurel #3
(456 Aufrufe)
Γραικύλος schrieb am 24.04.2022 um 15:04 Uhr (
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(Eusebius, Kirchengeschichte:)
Zunächst ertrugen sie heldenmütig die Angriffe vereinter, pöbelhafter Volksmassen: Beschimpfungen, Schläge, Zerren, Beraubungen, Steinwürfe, Verhaftungen, kurz alles, was eine aufgehetzte Masse gegen private und öffentliche Feinde zu verüben pflegt. Als sie dann auf den Marktplatz geschleppt, hier von dem Kommandanten (7) und den Häuptern der Stadt in Gegenwart der ganzen Menge verhört worden waren und ihren Glauben bekannten [ἀνακριθέντες καὶ ὁμολογήσαντες], wurden sie bis zur Ankunft des Statthalters in Haft gesetzt.
Und als sie vor den Statthalter geführt wurden und dieser sich uns gegenüber alle möglichen Rohheiten erlaubte, war unter den Brüdern Vettius Epagathus, ein Mensch voll Liebe zu Gott und zu dem Nächsten und von solch strenger Le-bensführung, daß er trotz seiner Jugend dem Priester Zacharias gleichgesetzt wurde; denn er wandelte tadellos in allen Geboten und Satzungen des Herrn (8) und diente auf jede Art unverdrossen dem Nächsten voll Eifer für Gott und glühend im Geiste. Eine solche Persönlichkeit konnte es nicht ertragen, daß wir ungerecht verurteilt wurden. Voll Erbitterung forderte er, daß man ihn zugunsten der Brüder den Satz verteidigen lasse: Bei uns gibt es nichts Gottloses und nichts Unehrerbietiges [ὅτι μηδὲν ἄθεον μηδὲ ἀσεβές ἐστιν ἐν ἡμῖν].
Die Leute, welche um den Richterstuhl versammelt waren, schrien ihn, den angesehenen Mann, nieder, und der Statthalter duldete seine gerechte Forderung nicht, sondern fragte ihn nur, ob auch er Christ sei [εἰ καὶ αὐτὸς εἴη Χριστιανός]. Da er die Frage mit lauter Stimme bejahte, wurde auch er in die erwählte Schar der Märtyrer aufgenommen, er, der Tröster der Christen, der den Tröster, den Geist des Zacharias, in sich hatte, was er durch die Fülle seiner Liebe zu erkennen gab, soferne er gern bereit war, zur Verteidigung seiner Brüder sein Leben hinzugeben. Er war und ist ein echter Jünger Christi, der dem Lamme folgte, wohin es geht (9).
Nunmehr trat unter den übrigen eine Scheidung ein. Offen und bereitwillig wurden die einen zu den ersten Märtyrern und bekannten sich auch unumwunden mit größter Bereitwilligkeit. Andere gab es, denen die Bereitwilligkeit, die Übung und die Kraft noch fehlte[n] und die nicht fähig waren, die Wucht des schweren Kampfes auszuhalten. Etwa zehn hatten nämlich versagt. Diese verursachten uns große Trauer und grenzenlosen Schmerz und lähmten den Mut der anderen, die nicht ergriffen worden waren und, obwohl sie alle Bitterkeiten erfahren mußten, doch mit den Märtyrern verkehrten und nicht von ihnen ließen.
Damals waren wir alle sehr niedergeschlagen, weil nicht alle das Bekenntnis abgelegt hatten; wir waren es nicht aus Furcht vor den Martern, sondern weil uns das Ende, die Angst, es möchte einer abfallen, Sorge machte.
(7) der 13. städtischen Kohorte
(8) Lk 1, 6
(9) Apk 14, 4
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