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Altgriechisch Wörterbuch - Forum
Wieviele Köche braucht der feine Mann? (454 Aufrufe)
Γραικύλος schrieb am 05.04.2022 um 14:42 Uhr (Zitieren)
Herodot VI 126 f.:
126. Im zweiten Menschenalter danach erlangte das Geschlecht [sc. der Alkmeoniden] noch mehr Berühmtheit durch Kleisthenes, den Tyrannen von Sikyon, als es vorher in Griechenland besaß. Kleisthenes war der Sohn des Aristonymos, der Enkel des Myron, der Urenkel des Andreus. Er hatte eine Tochter namens Agariste, die er dem tapfersten und edelsten aller Griechen, den er fände, zur Frau geben wollte. Als Kleisthenes bei den olympischen Spielen mit dem Viergespann siegte, ließ er durch einen Herold verkünden: Welcher Grieche sich für würdig halte, des Kleisthenes Schwiegersohn zu werden, solle am sechzigsten Tage oder früher in Sikyon erscheinen, da Kleisthenes innerhalb eines Jahres, von diesem 60. Tage an gezählt, die Hochzeit seiner Tochter feiern wolle. Da machten sich alle Griechen, die auf sich und ihr Vaterland stolz waren [ὅσοι σφίσι τε αὐτοῖσι ἦσαν καὶ πάτρῃ ἐξωγκωμένοι], als Freier auf nach Sikyon, und Kleisthenes richtete für sie eine Rennbahn und einen Ringplatz ein, eben zu diesem Zwecke.

127. Aus Italien kam Smindyrides, der Sohn des Hippokrates aus Sybaris, der glänzendste Freier, der erschien; Sybaris stand zu dieser Zeit in seiner höchsten Blüte. [...]

[Herodot: Historien. In zwei Bänden griechisch-deutsch herausgegeben von Josef Feix. München ²1977; Bd. 2, S. 850-853]

Athenaios von Naukratis XIII 541b-c
Über Smindyrides den Sybariten und dessen Schwelgerei hat Herodot im 6. Buch erzählt, wie jener zur Werbung um Agariste, der Tochter des Kleisthenes, des Tyrannen von Sikyon absegelte, und er sagt: „Und es kam aus Italien Smindyrides, der Sohn des Hippokrates, der als einzelner Mann zu höchster Prachtentfaltung gekommen war.“ Ihm folgten 1000 Köche und Vogelfänger [εἵποντο γοῦν αὐτῷ χίλιοι μάγειροι καὶ ὀρνιθενταί]. Über ihn berichtet Timaios im 7. Buch [FGrH 566 F 9] .

(Fragmente der Historiker, Ephoros von Kyme – Timaios von Tauromenion. Hrsg. v. Barbara Gauger und Jörg-Dieter Gauger. Stuttgart 2015, S. 179 f.)
 
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