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Altgriechisch Wörterbuch - Forum
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Sophoniba #2
(427 Aufrufe)
Γραικύλος schrieb am 16.02.2022 um 00:10 Uhr (
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Livius III 13,8 - 15,8:
Als er dies bei sich überlegte, kamen Laelius und Masinissa dazu. Nachdem er sie beide in gleicher Weise mit freundlicher Miene empfangen und mit außerordentlichen Lobsprüchen im gefüllten Feldherrnzelt empfangen hatte, nahm er Masinissa beiseite und wandte sich so an ihn:
„Ich glaube, Masinissa, du hast irgendwelche Vorzüge an mir gesehen, daß du zu Anfang in Spanien gekommen bist, um Freundschaft mit mir zu schließen, und später in Afrika dich selbst und alle deine Hoffnungen meinem Schutz anvertraut hast. Nun gibt es aber unter den Tugenden, um deretwillen ich dir erstrebenswert schien, keine, deren ich mich in gleicher Weise gerühmt habe wie die des Maßhaltens und die Beherrschung der Begierden; ich wünschte, daß auch du, Masinissa, diese zu deinen übrigen außerordentlichen Vorzügen hinzugefügt hättest.
Glaube mir, unserem Alter droht von den bewaffneten Feinden gewiß nicht so viel Gefahr wie von den Sinnesfreuden, die sich uns von allen Seiten aufdrängen [Non est, non – mihi crede – tantum ab hostibus armatis aetati nostrae pe-riculi quantum ab circumfusis undique voluptatibus]. Wer diese durch sein Maßhalten gezügelt und gebändigt hat, hat viel größeren Ruhm und einen viel größeren Sieg errungen als wir durch unseren Sieg über Syphax.
Was du in meiner Abwesenheit mit Energie und Mut vollbracht hast, habe ich gerne erwähnt und weiß ich sehr wohl. Ich will lieber, daß du das übrige selbst bedenkst, als daß du errötest, wenn ich es ausspreche. Syphax ist unter dem Oberbefehl des römischen Volkes besiegt worden und in Gefangenschaft geraten. Deshalb ist er selbst, seine Frau, sein Königreich, sein Land, seine Städte, die Menschen, die sie bewohnen, letztlich alles, was Syphax gehört hat, Beute des römischen Volkes; und der König und seine Frau müßten, auch wenn sie keine karthagische Bürgerin wäre, auch wenn wir nicht ihren Vater [sc. Hasdrubal] als Feldherrn der Feinde sähen, nach Rom geschickt werden, und der Senat und das Volk von Rom müßten das Urteil und die Entscheidung über sie treffen, die einen verbündeten König uns entfremdet und Hals über Kopf in den Krieg getrieben haben soll.
Bezwinge dein Herz; hüte dich, deine vielen Vorzüge durch einen einzigen Fehler ihres Glanzes zu berauben und den Dank für so viele Verdienste durch eine Schuld zu verspielen, die größer wäre als der Anlaß dieser Schuld.“
15. Als Masinissa das hörte, errötete er nicht nur, sondern es kamen ihm auch die Tränen. Nachdem er erklärt hatte, er werde sich dem Befehl des Feldherrn unterwerfen, und ihn gebeten hatte, soweit die Sache es zulasse, auf sein leichtfertig gegebenes Wort Rücksicht zu nehmen – denn er habe ihr versprochen, sie der Gewalt keines anderen zu überantworten –, ging er verstört aus dem Feldherrnzelt in sein eigenes.
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