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Altgriechisch Wörterbuch - Forum
Latein und Griechisch im 21. Jahrhundert (366 Aufrufe)
Γραικύλος schrieb am 08.01.2022 um 00:38 Uhr (Zitieren)
Angelika Fricke / Manuel Reith (Hrsg.)

Latein und Griechisch im 21. Jahrhundert

Darmstadt 2021
WBG
36,00 Euro für Mitglieder

In 23 Beiträgen wird die Situation der Klassischen Philologie aus Sicht außeruniversitärer Arbeitsbereiche, Nachbarfächern sowie des eigenen Fachs beleuchtet.
Re: Latein und Griechisch im 21. Jahrhundert
Aurora schrieb am 08.01.2022 um 10:15 Uhr (Zitieren)
Zum Inhalt:

Beschreibung
Wie tot sind Latein und Griechisch? Ist es für Studierende der Medizin oder Rechtswissenschaften sinnvoll, sich mit den alten Sprachen im Original zu beschäftigen? Was bleibt vom Studium der griechischen und römischen Literatur übrig, wenn keine Zeit zum Erlernen der Sprachen bleibt?

Das Verstehen medizinischer Fachtermini oder des literarischen Erbes in den neuen Philologien, die Fähigkeit des exakten Formulierens und genauen Lesens, die Erweiterung des Kanons durch viele - noch unedierte - neulateinische Texte und die Stärkung des nationalen Selbstbewusstseins durch die Wiederbelebung der alten Sprachen im Bildungssystem - dies sind nur einige Themen, die in 23 Beiträgen als Zweifel, Erwartungen oder Hoffnungen an die Klassische Philologie herangetragen werden. Aus einem Studientag zu den sogenannten Kleinen Fächern entstanden, vereint der Band Perspektiven aus außeruniversitären Arbeitsbereichen, Nachbarfächern und Instituten für Klassische Philologie aus 8 europäischen Ländern
.

Das Zeitproblem scheint auch mir das größte
Problem zu sein.

Re: Latein und Griechisch im 21. Jahrhundert
Aurora schrieb am 08.01.2022 um 10:15 Uhr (Zitieren)
Zum Inhalt:

Beschreibung
Wie tot sind Latein und Griechisch? Ist es für Studierende der Medizin oder Rechtswissenschaften sinnvoll, sich mit den alten Sprachen im Original zu beschäftigen? Was bleibt vom Studium der griechischen und römischen Literatur übrig, wenn keine Zeit zum Erlernen der Sprachen bleibt?

Das Verstehen medizinischer Fachtermini oder des literarischen Erbes in den neuen Philologien, die Fähigkeit des exakten Formulierens und genauen Lesens, die Erweiterung des Kanons durch viele - noch unedierte - neulateinische Texte und die Stärkung des nationalen Selbstbewusstseins durch die Wiederbelebung der alten Sprachen im Bildungssystem - dies sind nur einige Themen, die in 23 Beiträgen als Zweifel, Erwartungen oder Hoffnungen an die Klassische Philologie herangetragen werden. Aus einem Studientag zu den sogenannten Kleinen Fächern entstanden, vereint der Band Perspektiven aus außeruniversitären Arbeitsbereichen, Nachbarfächern und Instituten für Klassische Philologie aus 8 europäischen Ländern
.

Das Zeitproblem scheint auch mir das größte
Problem zu sein.

Re: Latein und Griechisch im 21. Jahrhundert
Γραικύλος schrieb am 08.01.2022 um 12:44 Uhr (Zitieren)
Ist das eine Frage der mangelnden Zeit oder des mangelnden Interesses?
Streng genommen, haben wir ja alle exakt gleich viel Zeit - wir füllen sie nur anders. Jemand, der seine Zeit mit Computerspielen verbringt, hat damit einen Schwerpunkt gesetzt ... und sich gegen einen anderen entschieden.
Ist man gut in Computerspielen, bekommt man viele Sozialpunkte unter seinesgleichen. Ist man gut in Altgriechisch, ist man sehr einsam unter seinen Kameraden.

(Ich habe das Buch nicht gelesen; das sind nur meine Gedanken.)
 
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