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Altgriechisch Wörterbuch - Forum
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Alexanders Marsch durch die Gedrosische Wüste #2
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Γραικύλος schrieb am 12.07.2021 um 17:26 Uhr (
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)
Arrian, Anabasis VI 24-26:
An Lasttieren gab es große Verluste, die indes dem Heer nicht ganz unwillkommen waren, ja man rottete sich, wenn die Verpflegung ausging, eigens zusammen, schlachtete auch von den Pferden und Maultieren die meisten, aß ihr Fleisch und behauptete dann, die Tiere seien an Durst und Erschöpfung eingegangen. Die Richtigkeit dieser Angaben nachzuprüfen, gab niemand sich die Mühe, schon deshalb, weil an den Vergehen alle gleichermaßen beteiligt waren. Auch Alexander blieb nicht verborgen, was da geschah, doch sah er im Augenblick den Weg, die Dinge aus der Welt zu schaffen, besser darin, daß er tat, als wisse er nichts davon, als daß er sie wahrnahm und verfolgte.
So war es aus Mangel an Lasttieren denn bald schwierig, die Kranken im Heere und die unterwegs aus Erschöpfung am Wege Liegengebliebenen weiterzuschaffen, auch hatte man von selbst die Wagen zusammengeschlagen, da sich diese nicht durch den tiefen Sand bewegen ließen. Dies hatte während der ersten Marschetappen veranlaßt, nicht den jeweils kürzesten, sondern den für Gespanne bequemsten Weg zu nehmen.
Und so blieben die Kranken neben den Wegen liegen ebenso wie die, die aus Erschöpfung, Hitze oder Durst nicht mehr vorwärts kamen, und es gab niemand, der sie weitertransportierte oder zu ihrer Pflege zurückblieb. Der Zug eilte weiter, so schnell es ging, und das Bemühen, das Ganze zu retten, gestattete zwangsläufig keine Rücksicht auf den einzelnen.
Auch vom Schlaf überwältigt, fielen sie am Wege nieder – im wesentlichen marschierte man ja nachts – und suchten, wenn sie aufstanden, mit letzter Kraft den Spuren des weitergezogenen Heeres zu folgen. Auf diese Weise gelang es ei-nigen von vielen, sich doch noch zu retten, die meisten gingen, wie Schiffbrüchige auf hoher See, im Sandmeer zugrunde.
Dazu kam noch ein anderes Mißgeschick über den Heereszug, das Menschen, Pferden und Lasttieren ganz besonders zusetzte. Es bringen nämlich in Gedrosien die Monsunwinde Regen mit sich, ähnlich wie in Indien, dies weniger in der Ebene als im Hochland, da die Wolken, vom Wind an die Berge getrieben, sich entleeren, denn sie bleiben am Gebirgskamm hängen.
Als man nun in einem Trockenbett mit wenig Wasser lagerte, und zwar gerade der Wasserversorgung wegen, schwoll dieses mitten in der Nacht an dieser Stelle von Regenwasser plötzlich derart an – daß es geregnet hatte, war dem Heere entgangen –, daß Weiber, Kinder und übriges Heeresgefolge großenteils umkamen und die ganze königliche Ausrüstung fortgespült wurde. Verloren ging auch der noch übrige Bestand an Lasttieren. Die Soldaten selbst konnten sich nur mit Mühe retten, wobei es nicht einmal gelang, sämtliche Waffen in Sicherheit zu bringen.
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