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Altgriechisch Wörterbuch - Forum
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Die Zerstörung Korinths #3
(451 Aufrufe)
Γραικύλος schrieb am 01.06.2021 um 12:56 Uhr (
Zitieren
)
Der Vollständigkeit halber hier noch die inzwischen erwähnten Berichte bei Orosius und Florus:
5. Paulus Orosius: Gegen die Heiden
igitur post extincta totius Achaiae praesidia destitutarum euersionem urbium Metello praetore meditante consul Mummius repentinus cum paucis uenit in castra. qui dimisso statim Metello Corinthum sine mora expugnauit, urbem toto tunc orbe longe omnium opulentissimam, quippe quae uelut officina omnium artificum atque artificiorum et emporium commune Asiae atque Europae per multa retro saecula fuit.
permissa crudeliter etiam captiuis praedandi licentia sic omnia caedibus ignibusque conpleta sunt, ut de murorum ambitu quasi e camino in unum apicem coartatum exundaret incendium. itaque plurima parte populi ferro flammisque consumpta reliqua sub corona uendita est; urbe incensa muri funditus diruti sunt; muralis lapis in puluerem redactus, praeda ingens erepta est.
sane cum propter multitudinem et uarietatem statuarum simulacrorumque in illo ciuitatis incendio permixta in unum auri argenti atque aeris omniaque simul metalla fluxissent, nouum genus metalli factum est, unde usque in hodiernum diem siue ex ipso siue ex imitatione eius aes Corinthium, sicut memoriae traditum est, et Corinthia uasa dicuntur.
Nachdem also die Beschützer von ganz Achaia ausgelöscht waren und der Prätor Metellus an die Zerstörung der preisgegebenen Städte dachte, kam unvermutet der Konsul Mummius mit wenigen Leuten ins Lager. Dieser entließ Metellus sofort und eroberte ohne Aufschub Korinth, damals auf der ganzen Erde die weitaus reichste Stadt, zumal sie für viele frühere Jahrhunderte ebenso Werkstatt aller Künstler und Künste wie gemeinsamer Hafen für Asien und Europa war.
Da man in grausamer Weise auch den Gefangenen Freiheit zum Plündern gab, wurde alles so von Mord und Feuer erfüllt, daß das Feuer vom Umgang der Mauern wie aus einem Kamin zu einer Spitze zusammengedrängt hochschoß. Nachdem so der größte Teil der Bevölkerung durch Schwert und Feuer dahingerafft war, wurde der Rest in die Sklaverei verkauft. Beim Brand der Stadt wurden die Mauern von Grund auf zerstört. Die steinernen Mauern wurden zu Staub; außerordentliche Beu-te wurde geraubt.
Da wegen der Menge und der Mannigfaltigkeit der Statuen und Götterbilder bei jenem Brand der Stadt Gold, Silber, Erz und zugleich alle Metalle zu einem vermischt zusammenflossen, entstand eine neue Art Metall. Von daher spricht man bis zum heutigen Tag, sowie es dem Gedächtnis überliefert ist, sei es vom Original, sei es von der Nachahmung, von korinthischem Erz und korinthischen Gefäßen.
(V 5-7)
6. Annaeus Florus: Römische Geschichte nach Titus Livius
[...] als aber – welch Schicksalslauf der Ereignisse! – Metellus den Kampf geleistet hatte, kam L. Mummius, um den Sieg zu erringen.
Dieser schlug das Heer des anderen Anführers, Diaios, unmittelbar an der Engstelle des Isthmos vollständig und füllte die Häfen mit dessen Blut. Dann wurde die von den Einwohnern verlassene Stadt zuerst geplündert und anschließend vernichtet. Hierbei gab eine Tuba das Signal vor.
Welche Menge an Standbildern, Gewändern und Gemälden wurde geraubt, in Brand gesteckt und weggeworfen [Quid signorum, quid vestium quidve tabularum raptum, incensum atque proiectum est]! Welche Mengen er einerseits selbst mitgenommen, andererseits hier verbrannt hat, das mag man daran erkennen, dass alles, was wie wir erfahren haben – überall auf der Welt am korinthischen Erz gelobt wird, durch diesen Brand zustande gekommen ist [quod, quidquid Corinthii aeris toto orbe laudatur, incendio superfuisse comperimus].
Denn gerade das Unrecht machte auch die bekannten korinthischen Bronzewaren noch wertvoller, weil sich durch den Brand sehr viele Statuen und Abbilder aus Erz, Gold und Silber vermischten und anschließend als ein Metall zusammenflossen [quia incendio permixtis plurimis statuis atque simulacris aeris auri argentique venae in commune fluxerunt].
(II 16)
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