Es ist eine Frage der Glaubwürdigkeit.
Man kann Dylan zugute halten, dass er viel Steuern gezahlt hat und noch zahlt.
Der Höchststeuersatz liegt in den USA z.Z. bei etwa 40%
ab Einkünften von gut 400 000 bei Einzelpersonen.
Dennoch kann an den Eindruck haben , Dylan gehöre
auch zu denen, die Wasser predigen und Wein trinken und Gesellschaftskritik
als lukratives Geschäftsmodell nutzen wie andere Künstler auch, die persöniich
nicht überzeugend hinter dem stehen, was sie glauben predigen zu müssen.
Das ist sein gutes Recht.
Ob die Welt dadurch besser wird, ist eine andere Frage.
Mit 185 Mio. oder mehr hingegen kann man
viel Gutes tun, sehr viel sogar, wenn man will,
und ohne jemals Angst vor dem Verhungern haben zu müssen.
Trost spenden scheint er auch nicht zu wollen.
https://www.zeit.de/kultur/musik/2020-06/bob-dylan-album-rough-and-rowdy-ways
Doch wer kann das heute noch, wenn er realistisch ist, die globalen
Probleme in ihrer ganzen Dimension ernstnimmt und zuende denkt.
Doch die Hoffnung stirbt zuletzt, auch wenn sie immer geringer wird
und wir uns auf lange, harte Zeiten einrichten müssen.
Nach der Pandemie ist vor der Pandemie, sagte Frau Merkel gestern.
Geld allein wird die Welt ohnehin nicht retten.
Es wird ohne eine globale METANOIA nicht gehen.
Von der aber ist die Menschheit noch weit entfernt, wie der Umgang
mit den natürlichen Ressourcen beweist.
https://www1.wdr.de/wissen/natur/ressourcen-verbrauch-bevoelkerung-100.html
Wie soll man gegen solche Fakten ansingen,
wie daran nicht verzweifeln?
Das sind meine Gedanken dazu in diesem Rahmen.
Sorry, wenn ich damit jemanden
nerve und die Informierten nur langweile.