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Altgriechisch Wörterbuch - Forum
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Gregor von Nazianz über den Tod Kaiser Julians
(412 Aufrufe)
Γραικύλος schrieb am 26.03.2021 um 15:19 Uhr (
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)
λόγοι στηλιτευτικοί, 2. Schmährede (364 u.Z.)
Über die folgenden Ereignisse gibt es nicht bloß einen Bericht, sondern der eine schließt sich an diesen, der andere an jenen an, mag man nun an der Schlacht teilgenommen haben oder nicht. So erzählen diese, Julian sei von den Persern durch einen Wurfspeer getötet worden, als er in regellosem Ansturm unbesonnen hierhin und dorthin eilte; es sei ihm nämlich ähnliches zugestoßen wie dem jüngeren Kyros, der mit seinen zehntausend Griechen gegen seinen Bruder Artaxerxes heraufzog, in jugendlichem Ungestüm sich am Kampf beteiligte und durch seine Tollkühnheit den Sieg verscherzte
.
Andere geben über ihn folgenden Bericht. Julian bestieg eine Anhöhe, um von hier aus sein Heer zu besichtigen und zu konstatieren, welche Macht ihm noch geblieben sei. Da ihm aber die Menge seiner Soldaten wider Erwarten groß erschien, rief er aus: „Wie schrecklich, wenn wir alle diese Menschen in das Reich wieder zurückführen müssen!“ So mißgönnte er den Soldaten ihr armseliges Leben.
Da konnte ein gemeiner Soldat seinen Zorn nicht zurückhalten und durchstieß dem Kaiser die Weichen. Andere aber schreiben diese Tat einem Possenreißer zu, die es zur Erheiterung der Soldaten im Lager gab, noch andere einem Sarazenen. [...]
Aber eines darf ich nicht übergehen, da dies ein Hauptbeweis für Julians Verblendung ist. Er lag am Ufer des Flusses mit schrecklicher Wunde. Doch da er wußte, daß viele berühmte Männer der Vorzeit es durch gewisse Kunstgriffe fertiggebracht hatten, zur rechten Zeit aus dem Gesichtskreise der Menschen zu verschwinden, um dann unter die Götter versetzt zu werden, so wollte Julian mit Hilfe einiger treuer Diener sich in den Fluß stürzen und wurde nur durch einen herbeieilenden Eunuchen, der die übrigen alarmierte, daran verhindert, sich auf diesem Wege Unsterblichkeit zu sichern.
(or. 5, 13)
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