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Altgriechisch Wörterbuch - Forum
Aus der Kosmogonie des Diogenes von Apollonia (378 Aufrufe)
Γραικύλος schrieb am 26.02.2021 um 16:48 Uhr (Zitieren)
[er nimmt an], dass alle Dinge in Bewegung und die Welten unendlich viele sind [κινεῖσθαι δὲ τὰ πάντα ἀπείρους τε εἶναι τοὺς κόσμους]. Er lässt die Welt folgendermaßen entstehen: Da das All sich bewegte und hier dünn, dort dicht wurde, bildete es, wo das Dichte zusammentraf, eine Zusammenballung, und auf dieselbe Weise entstand alles Übrige [...].

(Plut. Strom. 12 / DK 64 A 6)
Das kann man so durchgehen lassen. Was Diogenes sonst noch schreibt über die Luft [ἀήρ] als Gott und daß im Weltall die leichteren Dinge sich oben anordnen, klingt nicht mehr zeitgemäß.
Re: Aus der Kosmogonie des Diogenes von Apollonia
Mitleser schrieb am 26.02.2021 um 17:11 Uhr (Zitieren)
Mit dieser Materieverdichtung traf er ins Schwarze.
Auch Kant ging von einem Urnebel aus.
Die moderne Kosmogonie hat beide bestätigt.
Die Gravitation besorgt den Rest.
Aus 10hoch32 Grad wurden 10hoch80 Atome,
aus denen mindestens 100 Milliarden Galaxien
entstanden mit je etwa 100 Milliarden Sonnen
unterschiedlichster Größe.
Schon faszinierend, was man mit E=m*c^2 alles ausdrücken kann.
Und das ist noch lange nicht das Ende der Astrophysik.
Die Erkenntnisse wachsen geradezu exponentiell weiter.
Dunkle Materie und dunkle Energie harren
ihres eindeutigen Nachweises, ebenso die Frage, wie es zum Urknall kam.
Modelle gibt es dafür schon seit einigen Jahrzehnten.
Mal sehen, welches das Rennen machen wird.
 
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