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Variante des Xanthippe-Mykon-Mythos #3
(628 Aufrufe)
Γραικύλος schrieb am 03.01.2021 um 00:11 Uhr (
Zitieren
)
Die bei weitem längste Version liefert Nonnos:
Nonnos: Dionysiaka
Auch der Schütze Tektaphos zog zum Kampfe; er sog einst
Mit den hungrigen Lippen die leidabwehrenden Ströme
Aus der Tochter Brust, der vaternährenden, list’gen
[Τέκταφος εἰς μόθον ἦλθεν ἑκηβόλος, ὅς ποτε κούρης
χείλεσι πεναλέοισιν ἀλεξητήρια πότμου
πατροκόμου δολόεντος ἀμέλγετο χεύματα μαζοῦ],
Tektaphos, ausgedörrt, mit zersprungener Haut, ein lebend’ger
Leichnam: ihn hatte einst der wilde Deriadeskönig
Grausam bedroht und ihn mit geflochtenen Stricken gefesselt
Und als Gefangenen gesperrt in eine modrige Grube
Wasser- und nahrungslos, sich selber vor Hunger verzehrend,
Unteilhaftig des Sonnenlichts und der Scheibe des Mondes.
Und da lag er gefesselt in unterirdischem Abgrund
Ohne Speise und Trank und ohne Menschen zu schauen,
Sondern auf Felsgestein in ausgebuchteter Höhlung
Lag er voll Qual; von langem Hunger war er verschmachtet,
Seinem lechzenden Munde entquoll ohnmächtiges Keuchen,
Noch lebendig, schien er schon leblos. Wie von einer Leiche
Wehte ein scheußlicher Hauch von seinem vertrockneten Leibe.
Und eine Schar von Wächtern bewachte dort den Gefangnen;
Aber die Tochter vermochte mit listig-trügenden Worten
Sie zu täuschen: es stöhnte und schrie und flehte die junge
Frau, die eben entbunden, und schüttelte listig die Kleider:
„Schlagt mich nicht tot, ihr Wächter! Ich trage wirklich nichts bei mir.
Kam ich doch nicht, den Vater mit Speis und Trank zu erquicken.
Tränen, Tränen allein kann ich dem Vater besorgen;
Meine leeren Hände bezeugen es. Wenn ihr mir aber,
Wenn ihr mir aber mißtraut, löst meinen unsträflichen Gürtel.
Schleudert mein Kopftuch aus und schüttelt mein Kleid mit den Händen!
Nicht mit belebendem Tranke bin ich gekommen. Mich selber
Bergt mit dem Vater zusammen in unterirdischer Grube!
Garnichts habt ihr zu fürchten, auch wenn es der König vernähme!
Wer wird zürnen, wenn einer um Tote trauert? wer grollt denn
Einem, der qualvoll stirbt? wer hat mit Entseelten kein Mitleid?
[τίς νέκυν οἰκτείροντι χολώεται; αἰνομόρῳ δὲ
τίς κοτέει θνήσκοντι; τίς ἄπνοον οὐκ ἐλεαίρει;]
Schließen will ich ja nur der Vaters brechende Augen.
Dann begrabt mich! Wer sollte den Tod mißgönnen? Und beide,
Vater und Tochter soll Ein Grab im Tode vereinen.“
So beredete sie die Wächter. Dann eilte die Tochter
In die Tiefe, um Trost dem Vater im Finstern zu bringen,
Ließ dort in seinen Mund die Milch ihrer rettenden Brüste
Fließen unverzagt. Mit Staunen hörte der König
Von der frommen Eëria Tat, und er löste die Bande
Des zu Schatten geschwundenen Vaters der listigen Tochter.
Rings erschallte davon die Kunde. Im Heere der Inder
Pries man die listige Brust des unheilwehrenden Weibes
[καὶ στρατὸς Ἰνδῶν
μαζὸν ἀλεξικάκοιο δολοπλόκον ἤνεσε νύμφης].
(XXVI 101-14)
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