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Altgriechisch Wörterbuch - Forum
μηδένα ἀποκτιννύναι (513 Aufrufe)
Γραικύλος schrieb am 16.12.2020 um 15:58 Uhr (Zitieren)
Plutarch referiert ein von Aristoteles überliefertes (spezielles) Tötungsverbot:
1. Quaestiones Graecae 5

Was sind die sogenannten „Guten“ bei den Arkadern und Lakedaimoniern?
Die Lakedaimonier söhnten sich mit den Tegeaten aus, schlossen einen Vertrag und stellten einen gemeinsame Säule am Alphaios auf, auf der unter anderem geschrieben stand, man solle die Messenier aus dem Land vertreiben und es sei verboten, „Gute“ zu machen [καὶ μὴ ἐξεῖναι „χρηστοὺς“ ποιεῖν]. Bei seiner Interpretation sagt Aristoteles, dies bedeute ein Tötungsverbot [τὸ μὴ ἀποκτιννύναι], das den Tegeaten helfen sollte, die mit Sparta sympathisierten.

2. Quaestiones Romanae 52

Denn auch Aristoteles sagt, daß im Vertrag zwischen Arkadern und Lakedaimoniern geschrieben war, man dürfe niemanden zu einem „Guten“ machen [μηδένα „χρηστὸν“ ποιεῖν], um den Tegeaten zu helfen, die mit den Spartanern sympathisierten, was heißt, man dürfe niemanden töten [μηδένα ἀποκτιννύναι].

Re: μηδένα ἀποκτιννύναι
Γραικύλος schrieb am 17.12.2020 um 14:16 Uhr (Zitieren)
Die Formulierung "jemanden zum einen Guten" machen, was in diesem Falle ja offenbar gerade als nicht gut angesehen wird, ist merkwürdig.
 
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