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Alexander und die erste Elefantenschlacht
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Γραικύλος schrieb am 26.10.2020 um 18:34 Uhr (
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87. Während in Athen Chremes das Archontat bekleidete, bestellten die Römer zu Konsuln den Publius Cornelius und Aulus Postumius. In deren Amtszeit frischte Alexander im Lande des Taxiles sein Heer auf und zog dann gegen Poros, den König der benachbarten Inder.
Dieser verfügte über mehr als fünfzigtausend Mann zu Fuß, etwa dreitausend Reiter, mehr als eintausend Kriegswagen sowie einhundertdreißig Elefanten. Auch einen weiteren König aus der Nachbarschaft hatte er als Bundesgenossen ge-wonnen; der hieß Embisaros und besaß eine Streitmacht nicht viel kleiner als die des Poros.
Nun hatte Alexander gehört, daß dieser König vierhundert Stadien entfernt sei und beschloß deshalb, Poros noch vor dessen Eintreffen anzugreifen.
Als sich der Makedone den Indern genähert hatte, erfuhr Poros vom Eintreffen der Feinde und entfaltete sogleich seine Streitmacht. Dabei verteilte er seine Reiterei auf beide Flügel und stellte die Elefanten, furchterregend herausge-putzt, in gleichen Abständen der Front entlang auf. Den Übrigen seiner Schwerbewaffneten wies er ihren Platz zwischen den Tieren an, und zwar mit dem Befehl, diesen beizustehen und ihren Beschuß mit Lanzen von den Flanken her zu verhindern.
Die gesamte Aufstellung der Inder machte fast den Eindruck einer ganzen Stadt, glich doch die Reihe der Elefanten den Türmen, die dazwischen postierten Soldaten den Zwischenmauern. Alexander aber machte sich ein Bild von der feindlichen Ordnung und gruppierte ihr entsprechend sein eigenes Heer.
88. Als es dann zur Schlacht kam, wurden beinahe sämtliche Wagen der Inder durch die makedonische Reiterei außer Gefecht gesetzt; doch dann brachten die Elefanten die überragende Größe und Kraft ihrer Körper ins Spiel, und so wurden die einen Makedonen mitsamt ihren Waffen von den Tieren niedergetrampelt und fanden mit zerbrochenen Knochen den Tod, während andere, von den Rüsseln umfaßt, in die Höhe gehoben und dann zu Boden geschmettert, auf schaurige Weise ihr Leben endeten. Viele wurden auch von den Zähnen aufgespießt und mußten, am ganzen Körper verwundet, auf der Stelle sterben.
Doch kraftvoll widerstanden die Makedonen der furchtbaren Gefahr und streckten mit ihren langen Sarissen die zwischen den Tieren stehenden Feinde nieder, so daß das Gleichgewicht im Kampf erhalten blieb.
Als dann aber die Elefanten von Speeren getroffen und infolge vieler Wunden von Schmerz gequält wurden, da konnten die darauf sitzenden Inder die Bewegungen der Tiere nicht länger beherrschen; diese drehten sich um, stürmten, ohne sich halten zu lassen, auf die eigenen Leute zu und zertrampelten ihre Freunde.
Als nun ein gewaltiges Durcheinander entstand, erkannte Poros, was sich da abspielte; er sammelte daher vom größten Elefanten aus um sich herum vierzig von den Tieren, die noch nicht unruhig geworden waren, und richtete, indem er sich mit deren Wucht den Feinden entgegenwarf, unter diesen ein gewaltiges Blutbad an. Er war ja auch selbst an Körperkraft seinen Mitstreitern weit überlegen, fünf Ellen groß, und was die Breite der Brust anlangte, so übertraf er die seiner stärksten Krieger um das Doppelte.
Die von ihm versandten Speere hatten daher eine derartige Kraft, daß sie nur wenig hinter der von Katapultgeschossen zurückblieb. Die ihm gegenüberstehenden Makedonen waren über seine Kampfesleistung von Staunen ergriffen, doch Alexander holte die Bogenschützen und andere leichtbewaffnete Einheiten herbei und befahl ihnen, ihren Beschuß ganz auf Poros zu konzentrieren.
Und rasch kamen die Soldaten der Weisung nach. Indem nun eine Menge von Geschossen gleichzeitig auf die Inder niederging und alle bei der Größe des Zieles auch trafen, erlitt Poros nach einem heroischen Kampf infolge der zahlreichen Wunden einen starken Blutverlust, brach ohnmächtig auf seinem Tier zusammen und stürzte zu Boden.
Die Kunde vom Tod des Königs ging durch die Reihen, worauf sich die restlichen Inder zur Flucht wandten.
(Diodorus Siculus XVII 87,1 – 88,7)
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