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Altgriechisch Wörterbuch - Forum
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Diodor über Dionysos #1
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Γραικύλος schrieb am 26.10.2020 um 14:53 Uhr (
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)
1. [...] Im vorliegenden Buch aber wollen wir ausführen, was die Griechen in ihren Geschichtswerken über alte Zeiten von ihren berühmtesten Heroen, Halbgöttern und überhaupt von den Männern überliefern, die im Krieg eine bemerkenswerte Tat vollbrachten; in gleicher Weise werden wir auch von jenen sprechen, die in Friedenszeiten eine für das Zusammenleben nützliche Entdeckung machten oder entsprechende Gesetze schufen.
Anfangen aber wollen wir mit Dionysos; er gehört nämlich nicht nur einer sehr frühen Zeit an, sondern erwies auch dem Menschengeschlecht [τῷ γένει τῶν ἀνθρώπων] größte Wohltaten.
In den vorausgehenden Büchern haben wir behauptet, daß einige Barbarenvölker den Geburtsort dieses Gottes für sich in Anspruch nehmen. So sagen die Ägypter, der Gott, der bei ihnen Osiris heiße, sei der bei den Griechen Dionysos genannte.
Und dieser Gott habe, wie ihre Mythen berichten, die ganze bewohnte Welt besucht, den Wein entdeckt und die Menschen den Weinbau gelehrt, für diese Wohltat aber unter einhelliger Zustimmung die Unsterblichkeit [ἀθανασία] erlangt. Doch gleichermaßen erklären die Inder, daß dieser Gott bei ihnen geboren worden sei; er habe sodann die Rebenkultur geschickt entwickelt und den Menschen auf der bewohnten Erde Anteil an der Verwendung des Weines gegeben. Wir aber werden nun unsererseits, nachdem wir uns schon im einzelnen dazu geäußert haben, berichten, was die Griechen von diesem Gotte erzählen.
2. Nach ihren Berichten soll Kadmos, der Sohn des Agenor, durch den König von Phönizien aus auf die Suche nach Europa gesandt worden sein und den Auftrag erhalten haben, entweder ihm das Mädchen [sc. Europa] wieder zu bringen oder niemals mehr nach Phönizien zurückzukehren. Kadmos habe daraufhin viele Länder besucht und, da er Europa nicht aufzufinden vermochte, den Gedanken an Heimkehr aufgegeben. Schließlich gelangte er nach Boiotien und gründete dort aufgrund des Orakelspruches, den er empfangen hatte, die Stadt Theben. Er schlug hier seinen Wohnsitz auf, vermählte sich mit Harmonia, der Tochter der Aphrodite, und zeugte mit ihr Semele, Ino, Autonoë, Agaue und außer ihnen noch den Polydoros.
Zeus aber vermählte sich wegen ihrer Schönheit mit Semele[,] und da er sie nur in aller Stille besuchte, kam sie auf den Gedanken, daß er sie geringschätze. Sie bat ihn deshalb, er solle doch zu ihren Umarmungen auf die gleiche Art kommen, wie er sich Hera nahe.
Nun begegnete ihr Zeus so, wie es einem Gotte entsprach, und machte ihr unter Donner und Blitz seine Anwesenheit deutlich. Semele aber, die schwanger war und die Majestät seiner Nähe nicht ertragen konnte, brachte den Säugling vor der Zeit zur Welt und fand selbst im Feuer den Tod. Darauf nahm Zeus sich des Kindes an, übergab es dem Hermes und befahl ihm, den Kleinen in die Höhle von Nysa zu bringen, die zwischen Phönizien und dem Nil liegt. Dort solle er den Säugling den Nymphen anvertrauen und diese sollten ihn aufziehen und mit viel Eifer ihre allerbeste Sorge auf ihn verwenden.
Da nun Dionysos in Nysa aufgezogen wurde, so erhielt er diesen seinen Namen von Zeus und Nysa [ἀπὸ Διὸς καὶ Νύσης]. Und Homer gibt Zeugnis davon in seinen Hymnen, wenn er sagt:
„Liegt hier ein Nysa, ein mächtiger Berg, umgrünet von Wäldern,
Weit von Phönizien, nahe jedoch den Strömen Ägyptens.“
IV 1,5 - 2,4)
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