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Altgriechisch Wörterbuch - Forum
Palladas und die Christen (468 Aufrufe)
Γραικύλος schrieb am 30.09.2020 um 17:35 Uhr (Zitieren)
Das folgende Gedicht spielt möglicherweise auf den Patriarchen Theophilos von Alexandria an, der hie heidnischen Tempel in der Stadt zerstören ließ.
Wer einen Menschen, der dem Himmel lieb ist, haßt,
der zeigt doch wohl ersichtlich sich als größter Tor.
Denn unbestreitbar kämpft er mit der Gottheit selbst,
und aller Ingrimm, den er hat, ist nichts als Neid.
Nein, wer des Himmels Liebe hat, muß lieb uns sein.
[δεῖ γὰρ φιλεῖν ἐκεῖνον, ὃν θεὸς φιλεῖ.]

(Anthologia Graeca X 91)

Mir ist nicht klar, ob Palladas hier den Christen ihre unchristliche Haltung gegenüber den Heiden vorwirft oder ob er deutlich machen will, daß er, der Nichtchrist, selbst Theophilos (und andere Christen) liebt.
 
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