Lyrik wurde - Name! - zur Lyra
gesungen, monodisch oder im Chor.
Die Schrift war in Griechenland im 8. Jhdt.
v.u.Z. eingeführt worden und spielte bei der Erhaltung auch der lyrischen Dichtung eine wichtige Rolle.
Der wohl im 5. Jhdt.
v.u.Z. einsetzende Buchhandel erleichterte das Sammeln von Texten.
Einige Dichter schrieben für ein allgemeines Publikum (öffentliche Feste), andere eher für eine ausgewählte Gruppe (wohlhabende Aristokraten, welche die Dichter bezahlten) oder für beide.
Einen Sonderfall stellt wohl Sappho dar, deren Dichtung aller Wahrscheinlichkeit nach im Kreis von Frauen in Mytilene gesungen wurde, also abseits der Männerwelt.
Das stille Lesen ist erst spät aufgekommen.
(Informationsquelle: Der Neue Pauly s.v. Lyrik)