Γραικύλος schrieb am 15.08.2020 um 00:04 Uhr (Zitieren)
(Palladas: Anthologia Graeca X 55)
Re: Die milde Despotin
Mitleser schrieb am 15.08.2020 um 11:51 Uhr (Zitieren)
Dann hätte der Altphiloge Nietzsche richtiger
schreiben sollen:
Wenn du zum Manne gehst, vergiss die Peitsche nicht!
Wer denkt da nicht an die "Sexpeitsche" in
Aristophanes' "Lysistrate"?
Re: Die milde Despotin
Mitleser schrieb am 15.08.2020 um 11:51 Uhr (Zitieren)
Dann hätte der Altphiloge Nietzsche richtiger
schreiben sollen:
Wenn du zum Manne gehst, vergiss die Peitsche nicht!
Wer denkt da nicht an die "Sexpeitsche" in
Aristophanes' "Lysistrate"?
Re: Die milde Despotin
Marcella schrieb am 16.08.2020 um 12:48 Uhr (Zitieren)
..oder mindestens auch an das von Themistokles überlieferte Zitat:
"Mein Sohn regiert Griechenland, denn die Athener beherrschen Griechenland, ich die Athener, meine Frau mich, und der Knabe meine Frau."
Quelle: Weber, Demokritos oder hinterlassene Papiere eines lachenden Philosophen, 12 Bde., 1832-1840 (Habe ich nicht; dem Internet sei Dank für diese Fundstelle!)
Re: Die milde Despotin
Marcella schrieb am 16.08.2020 um 12:57 Uhr (Zitieren)
Eine schön differenzierte Darstellung der Nietzsche/ Peitsche - Geschichte bietet dieser Artikel:
Γραικύλος schrieb am 17.08.2020 um 00:29 Uhr (Zitieren)
Den - tatsächlich empfehlenswerten - Karl Julius Weber habe ich in einer zweibändigen, gekürzten Ausgabe seines "Demokritos" u.d.T.: "Und so verzeiht mein spöttisch Maul". Schwäbisch Hall 1966.
Die Ausgabe erfolgte zum 200. Geburtstag "des großen deutschen Satirikers".