Ein Schulbuch der Antike als mittelalterlicher Bestseller (405 Aufrufe)
Γραικύλος schrieb am 08.07.2020 um 13:06 Uhr (Zitieren)
Ich meine die "Dicta [oder: Disticha] Catonis", ein in hexametetrischen Zweizeilern verfaßtes Büchlein populärer Ethik aus dem 3. Jahrhundert u.Z. Im Mittelalter wurde seine Beliebtheit nur von derjenigen Vergils übertroffen. Eine berühmte Edition stammt von Erasmus von Rotterdam (1514).
Hier einige Beispiele:
Die armen Kinder mußten das bestimmt auswendiglernen.
Re: Ein Schulbuch der Antike als mittelalterlicher Bestseller
Marcella schrieb am 08.07.2020 um 17:44 Uhr (Zitieren)
7.) Das kann man auch als moralischen Relativismus missverstehen.
8.) Handelt es sich hier um typisch weibliche Eifersucht, wenn der Herr des Hauses sich mal zum Küchenpersonal begibt?
9.) Auch heute leider ein Erfahrungsgrundsatz.
Immer wieder.
Re: Ein Schulbuch der Antike als mittelalterlicher Bestseller
Γραικύλος schrieb am 09.07.2020 um 00:02 Uhr (Zitieren)
"multi multa loquuntur" - das kann man sich merken.
Doch es ist nicht viel, was diese "Dicta Catonis" lesenswert macht, meine ich.