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Weintrinken ja - aber nicht für Frauen
(642 Aufrufe)
Γραικύλος schrieb am 23.05.2020 um 23:11 Uhr (
Zitieren
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1. G. Plinius Secundus der Ältere (24/24 – 79 u.Z.: Naturgeschichte
non licebat id feminis Romae bibere. invenimus inter exempla Egnati Maetenni uxorem, quodvinum bibisset e dolio, interfectam fusti a marito, eumque caedis a Romulo absolutum. Fabius Pictor in annalibus suis scripsit matronam, quod loculos in quibus errant claves cellae vinariae resignavisset, a suis inedia mori coactam, Cato ideo propinquos feminis osculum dare ut scirent an temetum olerent: hoc tum nomen vino erat, unde et temulentia appellata.
Den Frauen in Rom war es nicht erlaubt Wein zu trinken. Wir finden unter den Belegen hierzu, daß die Frau des Egnatius Maetennus von ihrem Manne mit einem Stock erschlagen worden ist, weil sie Wein aus einem Fasse getrunken hatte, und daß er von Romulus von der Blutschuld freigesprochen wurde. Fabius Pictor erzählt in seinen Jahrbüchern, daß eine Hausfrau, weil sie den Schrank, in dem die Schlüssel zu dem Weinkeller lagen, geöffnet hatte, von den Ihrigen gezwungen worden sei Hungers zu sterben. Cato sagt, die Verwandten küßten die Frauen aus dem Grunde, um zu wissen, ob sie Temetum (Wein) getrunken hätten; so nannte man damals den Wein, und daher heißt Trunkenheit lateinisch temulentia.
[XIV 89 f.]
2. Valerius Maximus (1. Jhdt. u.Z.): Memorabilia
Magno scelere horum severitas ad exigendam vindicatam concitata est, Egnatii autem Mecennii longe minore de causa, qui uxorem, quod vinum bibisset, fusti percussam interemit, idque factum non accusatore tantum sed etiam reprehensore caruit, unoquoque existimante optimo illam exemplo violatae Sobrietati poenas pependisse. et sane quaecumque femina vini usum immoderate appetit, omnibus et virtutibus inanuam claudit et delictis aperit.
Their severity was roused to exact punishment by a heinous crime, that of Egnatius Mecennius, by a much slighter cause. He cudgelled his wife to death because she had drunk wine. His action found none to prosecute or even to reprehend it. All agreed that the penalty she paid to injured Sobriety was an excellent precedent. And true it is that any female who seeks the use of wine past moderation closes the door to every virtue and opens it to every sin.
[VI 3, 9]
3. Dionysios von Halikarnassos (2. Jhdt. u.Z.): Römische Frühgeschichte
Im Falle eines Vergehens bekam sie [sc. die Frau] ihren geschädigten Mann als Richter und Herrn über die Höhe der Strafe. Über die folgenden Verfehlungen aber richteten die Verwandten zusammen mit ihrem Mann: Dazu zählten sexuelles Fehlverhalten und, was den Griechen als der geringfügigste von allen Fehlern erscheinen dürfte, wenn eine Frau beim Weintrinken ertappt wurde [εἴ τις οἶνον εὑρεθείη πιοῦςα γυνή]. Denn diese beiden Verhaltensweisen ließ Romulus als die schlimmsten weiblichen Fehler [ὡς ἁμαρτημάτων γυναικείων αἴσχιστα] mit dem Tode bestrafen, weil er Ehebruch für den Beginn der sittlichen Verworfenheit hielt, Trunkenheit aber für den des Ehebruchs. Und lange Zeit wurden diese beiden Fehler bei den Römern mit unerbittlicher Härte bestraft.
[II 25, 6 f.]
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