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Marc Aurel und die Pest #1
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Γραικύλος schrieb am 21.03.2020 um 16:59 Uhr (
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Scriptores Historiae Augustae - Iulius Capitolinus:
1. Marcus Antonius der Philosoph
Folgendermaßen ging es mit Marcus zu Ende: Als er krank geworden war, berief er seinen Sohn [sc. Commodus] zu sich und bat ihn vor allem, die Durchführung des Kriegs [sc. gegen die Markomannen, Hermunduren, Sarmaten und Quaden] nicht zu versäumen, damit er nicht als Vaterlandsverräter dastehe [ne uideretur rem publicam prodere].
Die Antwort seines Sohnes, er wünsche vor allem seine Gesundheit zu erhalten, ließ er gelten, bat ihn aber, noch ein paar Tage auszuharren und nicht auf der Stelle abzureisen.
Hernach nahm er in dem Wunsch zu sterben [mori cupiens] weder Speise noch Trank zu sich und verschlimmerte so die Krankheit.
Am sechsten Tage ließ er seine Freunde rufen; lächelnd über die irdischen Dinge, den Tod aber verachtend [ridens res humanas, mortem autem contempnens], sagte er zu seinen Freunden: „Was beweint ihr mich, statt vielmehr an die Pest und das Massensterben zu denken [Quid de me fletis et non magis de pestilentia et communi morte cogitatis]?“
Und als sie sich zurückziehen wollten, sagte er mit einem Seufzer: „Wenn ihr mir nunmehr den Abschied gebt, so sage ich euch Lebewohl, der ich euch vorausgehe [Si iam me dimittitis, uale uobis dico uos praecedens].“
Gefragt, wem er den Sohn anempfehle, antwortete er: Euch, so er es verdient, und den unsterblichen Göttern [Vobis, si dignus fuerit, et dis immortalibus].“
Die Kunde von seiner Erkrankung betrübte die Truppen gar sehr, weil sie ihn ganz besonders liebten.
Am siebten Tage wurde es schlimmer mit ihm, und er ließ nur den Sohn vor, den er aber gleich wieder fortschickte, um ihn vor Ansteckung zu bewahren [ne in eum morbus transiret].
Nach des Sohnes Weggang verhüllte er sein Haupt, als gedächte er zu schlafen; aber im Verlauf der Nacht hauchte er seinen Geist aus [sed nocte animam efflauit].
Es heißt, er habe, da er des Sohnes Entwicklung voraussah, wie sie nach seinem, des Vaters, Tod eingetreten ist, dessen Tod gewünscht, damit dieser nicht, nach seinen eigenen Worten, einem Nero, Caligula und Domitian gleiche.
[IV 28]
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